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„setzest du mir Ccremonien und thörichte Bedenklichkeiten ent-gegen, wenn es sich um die Sicherheit, ja um das Leben desKönigs handelt? Bei diesem Zeichen meiner Treue," er schlugauf sein greises Haar, „könnte ich glauben, daß du nichtwärest, wie es einer Tochter aus dem Hause Lee zu seinziemt, ich würde —"
In diesem Augenblick unterbrachen ihn der König undAlbert, die in's Zimmer traten, nachdem sie die Kleider ge-wechselt hatten; sie glichen sich etwas in der cstalt, obgleichCarl augenscheinlich ein häßlicher, Lee aber ein schöner jungerMann zu nennen war. Auch die Farbe ihrer Haut war ver-schieden ; doch konnte man den Unterschied nicht sogleich er-kennen, da Albert eine schwarze Pcrrücke aufgesetzt und seineAugenbrauen gefärbt hatte.
Albert Lee ging der Fronte des Gebäudes zu und umgingdas Haus, um zu entdecken, in welcher Richtung der Feindsich nahe, damit sie sich über den Weg besprechen könnten, deneinzuschlagen am sichersten für den königlichen Flüchtling sei-Unterdessen hatte der König, der zuerst.in das Zimmer ge-treten war, einen Theil der heftigen Antwort vernommen,welche der Ritter seiner Tochter gab, und konnte die Ursacheseiner Heftigkeit wohl errathen- Er ging mit der Würde aufihn zu, die er sehr wohl anzunehmen wußte, wenn es ihmbeliebte.
„Sir Henry," sagte er, „es ist Unser Verlangen, ja sogarUnser Befehl, daß Sie sich bei dieser Gelegenheit der Aus-übung Ihrer väterlichen Gewalt enthalten. Ich bin es über-zeugt, Fräulein Alexis wird gute und triftige Gründe fürIhre Wünsche haben, und ich würde es mir nie verzeihen,wenn Sie um meinetwillen in eine unangenehme Lage ver-setzt würde. Ich bin mit Wäldern und Einöden zu gut be-