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ner Kleidung entrinnt? Die Ausführung solcher Jntriguendulde ich nicht, und wäre es das feinste Gewebe, das DoctorRochecliffe's Gehirn nur je ausgesponnen hat. — Ich wünscheIhnen nichts Böses, Louis. Du bist ein herrlicher Jüng-ling; aber man behandelt mich gar zu verächtlich in dieserSache, mein Freund."
„Ich bin ganz Ihrer Meinung, Sir Henry," erwiedertedie angeredele Person. „Man hat wirklich Ihre Gastfreund-schaft mit einem Mangel an Zutrauen erwiedert, das dochnie gerechter ertheilt worden wäre. Aber jetzt ist der Au-genblick gekommen, wo ich es sagen muß, daß ich der un-glückliche Carl Stuart bin, dessen Schicksal es über ihn ver-hängt hat, die Ursache des Verderbens seiner besten Freundezu sein, und dessen gegenwärtiger Aufenthalt im Kreise IhrerFamilie und allen Ihrigen den Untergang droht."
„Mr. Louis Kerneguy," sagte der Ritter höchst aufge-bracht, „ich will es Sie lehren, Ihre Witze besser zu wählen,wenn Sie mich anreden; denn, bei Gott, es bedarf nur nocheiner geringen Beleidigung, und Ihr boshaft leichtfertigesBlut wird fließen."
„Um Gotteswillcn, schweigen Sie!" rief Albert seinemVater zu. „Es ist wirklich der König; und seine Personschwebt in so großer Gefahr, daß jeder Augenblick, den erverweilt, die unglücklichsten Folgen herbciziehen kann."
„Gerechter Gott!" sagte der Vater, indem er die Händezusammenschlug und auf das Knie fallen wollte, „ist mein in-nigster Wunsch erhört worden! und ach, auf eine Weise, daßich beten muß, es hätte nie stattgefunden."
Dann versuchte er es, seine Kniee vor dem Könige zu beu-gen — küßte seine Hand, heiße Thränen entrollten seinemAuge — dann fuhr er fort: „Um Verzeihung, Mylord —