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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
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bewahren. Können Wir irgend ein Hinderniß, das euremGlücke im Wege liegt, Hinwegräumen, so können Sie daraufrechnen, daß Wir unseren Einfluß gebrauchen werden. LebenSie wohl, Sir; wenn wir auch keine vertrauteren Freundewerden können, so wollen wir doch wenigstens nie härter undschlimmer von einander denken, als in diesem Augenblick."

In der Rede des Königs lag etwas ungemein Rührendes;in seiner Lage als ein Flüchtling in dem Königreiche, dasdurch das Recht der Erbschaft ihm gehört, Etwas, was dasHerz des Everard mächtig ergriff, obschon cs den Grundsätzender Politik entgegen war, die er bei der zerrütteten Lage sei-nes Vaterlandes für seine Pflicht hielt. Er stand da, wieschon gesagt, mit entblößtem Haupte, und sein Betragendrückte die höchste Achtung aus, so daß es fast als eine Hul-digung erscheinen konnte. Er verbeugte sich so tief, daß seineLippen fast die Hand des Königes berührten aber er küßtesie nicht.Ich würde Ihr Leben retten, Sir," sagte er,und müßte ich es mit dem weinigen erkaufen. Mehr" erhielt ein und der König ergänzte den angefangcnen Satz:

Mehr können Sie nicht thun," sagte Carl,um ein ehren-volles Auskommen zu behalten aber genug davon; Siekönnen meiner ausgestreckten Hand die Huldigung nicht leisten,die einem Könige ziemt, aber Sie werden mich nicht daranverhindern, die Ihrige als Freund zu ergreifen, wenn Siemir erlauben wollen, mich so nennen zu dürfen wenig-stens gewiß als Jemand der Ihnen wohl will."

Everards großmüthige Seele ward gerührt. Er ergriff dieHand des Königes und drückte sie an seine Lippen.Ach!"sagte er,wenn bessere Zeiten kämen"

Verbinden Sie fich zu nichts, theurer Everard," sagteder gutmüthige Fürst, der seine Bewegung theilte.Wir