auch dein Vater nicht so viel über dich vermag." Indem er-- das sagte, stand er etwas mißvergnügt auf, und ging derThüre zu.
„Sie vergessen, was Sie mir selbst sagten, Doctor Roche-cliffe," sagte Aleris, „von der Gefahr dieses großen Geheim-nisses meinem Vater mitzutheilen"
„Es ist nur zu wahr," sagte er, indem er sich umwandteund zurückkchrte. „Aber du, Mädchen, bist mir zu fein, undes sind mir noch nicht viele dieser Art vorgekommen. Aberdu bist auch ein gutes Mädchen, und wirst es mir von freienStücken sagen — mein Charakter und mein Einfluß bei demKönig hängt davon ab, daß ich mit allem, was aetum atyuetractstum in dieser Sache geschieht und verhandelt wird, voll-kommen bekannt sei."
„Vertrauen Sie mir Ihren Charakter an,, mein guterDoctor," sagte Aleris, die zu lächeln versuchte; „er ist vonfesterem Stoff, als der der Frauen, unv wird in meiner Ver-wahrung sicherer sein, als der meinige bei Ihnen- Doch daswill ich zugeben — Sie sollen alles mit ansehen — Sie sol-len mit mir gehen und Ihre Gesellschaft wird mir Muth undKraft einflößen-"
„Das ist etwas." sagte der Doctor,, obgleich er mit dembeschränkten Vertrauen noch nicht ganz zufrieden gestellt war.— „Du warst immer ein geistreiches Mädchen, und ich willdir vertrauen — wahrhaftig, ich muß es wohl, gern oderungern."
„Treffen Sie mich also morgen am Sonnenzeiger in derEinöde," sagte Alexis. „Aber sagen Sie mir erst, sind Sieauch der Zeit und des Ortes ganz gewiß? Ein Mißverständ-niß könnte sehr unglückliche Folgen haben "
„Verlassen Sie sich darauf, daß meine Nachrichten ganz