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Achtundzwanzig st es Kapitel.
Uumüßigkeit ist wohl auch Tyrannei.
Hat manchen Thron frühzeitig leer gemachtUnd viele Könige zum Fast geführt.
Macbeth. .
Als Oberst Everard mit dem -ochsten Unwillen den Be-such verließ, welchen Sir Henry L'ee ihm in seiner gutenLaune abzustatten anbot, und die früher erwähnte Beleidi-gung in seinem Herzen kochte, unterhielt sich der kaum vonseiner heftigen Leidenschaft erholte alte Ritter mit seiner Toch-ter und seinem Gaste. Als er sich dann einiger waidmänni-schen Verrichtungen erinnerte, rief er den Bevis, ging ausund ließ die beiden jungen Leute zusammen.
„Nun," sagte der verliebte Prinz, zu sich selbst, „nun, daAlexis nicht mehr von ihrem Löwen bewacht wird, möchte ichdoch sehen, ob sie wirklich von dem Tigcrgeschlechte ist. —So, Sir Bevis hat seinen Posten verlassen," sagte er laut;„ich dachte, die alten Ritter, die er als ein strenger Wächterwohl verstellen kann, hielten eine strengere, aufmerksamereWache."
„Bevis weiß, daß seine Gegenwart und sein Schutz ganzund gar unnöthig sind," sagte Aleris; „und übrigens hat erandere Pflichten zu erfüllen, die jeder wahre Ritter der Be-schäftigung vorzieht, den ganzen Morgen am Toilettetisch einerDame zu verlieren."
„Was Sie da sagen ist Hochverrath gegen alle treue Zu-neigung," sagte der galante Fürst. „Der leichteste Wunsch