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„Ihr seid auf dem Lande erzogen, wie es scheint, jungerMann," sagte der Ritter, welcher gleich Anderen seiner Zeit,die Zuchtruthe über die kommende Generation etwas strengerhob;-„wenigstens nach den schottischen Jünglingen zu schließen,welche ich in früheren Zeiten an dem Hose Sr. verstorbenenMajestät sah; die hatten weniger Hunger und mehr — mehr"
— als er den paffenden Ausdruck suchte, um das Wort An-stand zu ersetzen, schloß sein Gast den Satz auf seine eigeneWeise — „und mehr zu essen, das kann wohl sein, — um soviel besser für sie."
Sir Henry crröthete und schwieg. Sein Sohn hielt esfür Zeit, sich in's Mittel zu legen. „Mein theurer Vater,"sagte er, „bedenken Sie, wie viele Jahre seit 16Z8, wo dieschottischen Unruhen zuerst anfingen, verflossen sind, und ichbin überzeugt, daß Sie sich nicht mehr darüber wundern wer-den, daß, während die schottischen Barone für eine oder fürdie andere Sache beständig im Felde waren, die Erziehungihrer Kinder zu Hause sehr vernachlässigt werden mußte, und daßjunge Leute von dem Alter meines Freundes besser das Schwertzu handhaben und die Lanze zu führen verstehen, als sie vonden Gebräuchen einer Gesellschaft wissen."
„Dein Grund ist treffend," sagte der Ritter; „und da dusagst, daß dein Page, Kernigo, zu fechten versteht, so wollenwir es ihm in Gottes Namen nicht an Speise fehlen lassen.
— Sieh, wie eifrig er nach jener kalten Hammelskeule -in-schielt — mn Gotteswillen, lege sie ihm nur ganz auf seinenTeller!"
„Ich kann Dickes und Dünnes beißen," sagte der ehren-werthe Mr. Kernigo, „ein hungriger Hund läßt sich hartesFleisch an einem tüchtigen Knochen wohl schmecken."
„Nun, Gott sei uns gnädig, Albert," sagte Sir Henry