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sagt: Furcht kam über mich und Beben, so daß meine Gebeineerzitterten. Dann horte icli ein klingendes Geräusch in mei-nen Ohren, fühlte einen Schwindel in meinem Gehirn, so daßich denen glich, die um Hülfe rufen wo keine Gefahr vorhan-den ist, und entfliehen wollen, wo Niemand verfolgt. Dannschien es mir, als ginge Jemand hinter mir, dessen Bild indem großen Spiegel wiedcrschiene, vor den ich meinen Schreib-tisch gestellt hatte, und den ich durch Hülfe eines großen stehen-den Leuchters sehen konnte, welcher vor dem Glase war. Ichblickte in die Höhe und sah in dem Glase deutlich die Er-scheinung eines Mannes — so gewiß, wie die Worte vonmeinem Munde gehen, war es kein Anderer, als derselbe Jo-seph Albany — der Gefährte meiner Jugend, er, den ich von* den Zinnen des Schlosses Clidesthrough in den tiefen SeeHinabstürzen sah."
„Was thaten Sie?"
„Mir fiel es pötzlich ein," sagte Holdenough, „daß der stoischePhilosoph AthenodoruS dem Schrecken einer solchen Erschei-nung entging, indem er ruhig seine Studien fortsetzte; undmich ergriff der Gedanke, daß ich, als ein christlicher Geist-licher und als ein Hüter der Mysterien wenig Ursache hätte,das Böse zu fürchten und meinen Geist mit besseren Dingenbeschäftigen könne, als ein Heide, der selbst in seiner Weis-heit noch verblendet war. Statt also Unruhe zu verrathenoder den Kopf herumzudrehen, fuhr ich fort, obgleich mitklopfendem Herzen und mit zitternder Hand zu schreiben "
„Nun, wenn Sie nur gar schreiben könnten," sagte derOberst, „mit diesem Eindruck im Gemüthe, so dürften Siemit ihrem unerschrockenen Muthe die englische Armee com-mandiren."
„Unser Muth ist uns nicht eigen, Oberst," sagte der Geist-ig "