279
Achtzehntes Kapitel.
Wir th»n >>» Eifer gar oft ThatenDie wir in Ruhe nicht vertheid'gen können.
Während die Commiffäre mit allem dem Geräusch und derGeschäftigkeit, welche bei den Reisen der großen Personenund besonders bei denen, welche mit der Große nicht ganzvertraut sind, gewöhnlich ist, sich vorbereiteten, das Jägerhauszu verlassen, um den Gasthof im Flecken Woodstock zu be-ziehen, hielt Everard mit dem presbpterianischen Geistlichen,Herrn Holdcnough, eine weitläufige Zwiesprache. Dieser hattegerade das Zimmer, das er den Geistern zum Trotz bewohnthatte, verlassen, und seine bleichen Wangen und seine ge-dankenvolle Stirne bezeugten, daß er die Nacht nicht ruhigerzugebracht habe, als die andern Gäste des Jägerhauses zuWoodstock. Oberst Everard bot dem ehrenwerthen Gentlemaneinige Erfrischungen an, erhielt aber folgende Antwort: „Amheutigen Tage will ich keine Speise berühren, die ausgenom-men, die zum Lebensunterhalt unumgänglich nöthig ist. Nichtals fastete ich in der papistifchen Meinung, daß cs ein Ver-dienst wäre, sondern weil ich cs für nöthig -alte, daß keinegrößere Menge von Lebensmitteln an dem heutigen Tage mei-nen Verstand umnebele, oder den Dank, den ich dem Himmelfür eine höchst wunderbare Erhaltung schuldig bin, minderrein und lebhaft mache."
»Herr Holdenough," sagte Everard, „Sie find, so viel ichweiß, ein wackerer und ein kühner Mann, und ich sah Sie inder vergangenen Nacht ihrer Pflicht muthig entgegen gehen,wo erprobte Soldaten in Furcht und Angst schwebten."