274
General ihre Autorität herleiten. Ich fürchte, der'Befehl desGenerals wird wohl von einem. Regimenie Cavallerie vonOxford mit gelehrten Randglossen versehen werden. Ich glaube,es sind Befehle dcßhalb ausgefertigt; und Sie haben erst kürz-lich die Erfahrung gemacht, daß der Soldat seinem General,sowohl im Kampfe gegen den König als gegen das Parla-ment Gehorsam leisten wird."
„Der Gehorsam ist bedingt," sagte Harrison, indem er sichstolz erhob. „Weißt du nicht, Markham Everard, daß ich die-sem Manne Cromwell stets so nahe folgte, wie ein Bullen-beißer seinem Herrn? Und das will ich noch; aberAch binkein Schoßhündchen, das man prügelt oder dem man eine Vor-gesetzte Speise wieder wegnimmt; auch kein elender Mops,dem man Peitschenhiebe zum Lohn seiner Dienste gibt, unddie Erlaubniß sein eigenes Fell zu tragen. Ich meine, wirDreie hätten ehrlich und rechtlich, und zum Besten der Re-publik drei, ja wohl gar fünftausend Pfund verdienen können.Bildet sich Cromwell ein, ich würde jetzt, so mir nichts, dirnichts, davon abstehen? Nein, so geht die Sache nicht! Werdem Altar dient, muß vom Altar leben, und die Heiligenmüssen Mittel haben, sich mit gutem Sattelzeug und frischenPferden zu versehen, um der Oeffentlichkeit und dem Los-brechen entgehen zu können. Hält mich Cromwell für einenso zahmen Tiger, daß er mir nach Willkühr das erbärmlicheStück Fleisch wegreißen zu können glaubt, das er mir vor-geworfen hat? Ei gewiß werde ich widerstehen; denn dieLeute, welche sich hier befinden, sind meistens von meinemeigenen Regimente. Männer, die mit Feuereifer, und dasSchwert gegürtet um die Lenden, mir helfen werden, diesesHaus gegen jeden Sturm zu vertheidigen, ja gegen Cromwellselbst, wenn er kommen sollte! Sela! Sela!"