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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
Entstehung
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260
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Er untersuchte die zweite, welche er nicht losgeschossenhatte die Kugel war darin. Er untersuchte die Stelle,wohin er geschossen hatte und zwischen dem Bette und derStelle, wo die Erscheinung stand, war eine Pistolenkugel erstkürzlich in die Wand gedrungen. Er konnte also nicht zwei-feln, daß er auf die rechte Stelle gezielt hatte und die Kugelmußte, um dahin zu gelangen, wo ste war, nvthwendig erstdie Gestalt durchbohren. Das war geheimnißvoll, und ver-leitete ihn zu dem Zweifel, ob nicht Zauber oder Geister-beschwörung von den kühnen Verschworenen zu Hülfe genom-men würde, welche, obgleich ste sterblich waren, doch demallgemeinen Glauben der damaligen Zeit nach, von den Be-wohnern einer andern Welt Hülfe verlangt und erhaltenhaben konnten.

Seine nächste Untersuchung betraf das Bildniß des VictorLee selbst. Er untersuchte es auf's pünktlichste, und verglichdie bleichen, dunkeln Contouren, die verblichenen Farben, dieernste Ruhe des Auges und die Todten-ähnliche Bläffe derGesichtsfarbe mit dem Anblick der Gestalt in der verflossenenNacht, als sie von der Feuerkugel erleuchtet ward, deren gan-zes Licht auf sie fiel, und die übrigen Theile der Stube ver-gleichungSwcise in Dunkelheit ließ. Die Züge schienen in derverflossenen Nacht einen übernatürlichen Glanz zu haben, unddas Fallen und Steigen der Flamme im Kamine bewirkte dieTäuschung der scheinbaren Bewegung des Kopfes und derGlieder. Nun, bei Tag betrachtet, war es ein bloßes Ge-mälde aus der harten, alten Schule Holbeins; früher, schienes für den Augenblick etwas mehr zu sein- Um der Sacheaus den Grund zu kommen, hoffte Everard, indem er sich aufTisch und Stuhl stellte, vielleicht eine geheime Feder zu fin-den vermittelst welcher man das Gemälde wegnehmen konnte,