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sucht nach deinen Predigten. Ich weiß, daß du deutlich spre-chen kannst, wenn du willst. Bedenke, daß ich dir nutzen oderschaden kann; und fürchtest oder hoffst du etwas von mir, soantworte mir klar und deutlich, was ist vorgefallen, das dei-nen Herrn zur Nachtzeit in den öden Wald hinaustreibt?"
„Verzeiht, mein werthester und geehrtester Herr, ich willso deutlich sprechen, als ich kann. Wahr ist es und wahr-haftig, daß der Athcm der Menschen, der in ihrer Nase ist,fortgeht und zurückkehrt. —"
„Hören Sie, Herr," sagte Oberst Everard, „nehmen Siesich in Acht, daß sie es nicht zu weit mit mir treiben. Siewerden gehört haben, daß bei der großen Schlacht von Dun-bar in Schottland der General selbst dem Lieutenant Hew-crced eine Pistole vorhielt, und ihn zu erschießen drohte, wenner seine Predigt nicht beendige und seine Eskadron in dieSchlachtlinie führe. Nehmen Sie sich in Acht, Herr!"
„Ja, es ist wahr, darauf rückte der Lieutenant vor, undtrieb Tausende von Plaids und Mützen vor sich her in diehohe See. Auch werde ich den Befehlen Ew. Gnaden wederwidersprechen noch sie verzögern, sondern mich beeilen, Ihnenzu gehorchen, und zwar unverzüglich."
„Nur rasch voran, Bursche; du weißt, was ich will," sagteEverard; „sprich nur kurz, ich weiß, du kannst es. Man kenntden ehrlichen Tomkins besser, als er glaubt."
„Würdiger Herr," sagte Tomkins in minder weitschweifigemStple, „ich werde den Befehlen Ew. Gnaden so sehr gehorchen,als mein Geist es erlaubt. Vor ungefähr einer Stunde, alsmein gnädiger Herr mit Herrn Lug und meiner Wenigkeitbei Tische saß (den ehrenwerthen Mr. Bletson und den Ober-sten Dcsborough nicht zu erwähnen), da entstand ein heftigesKlopfen an der Thür. Schon früher aber waren die Schild-