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die Frage vorlegcn mußte, ob er sich nicht voreiligcrweise mitCromwell eingelassen habe, wenn schon der Zustand seinesgespalteten und von Parteien zerrissenen Vaterlandes nurdas einzige Mittel darbot, einem neuen Bürgerkriege zu ent-gehen, wenn man dem General die ausübende Gewalt über-trüge. Aber die schwärmerischen, reineren Gefühle der Alerissetzten ihn in seinen eigenen Augen herunter, und obgleich erin seiner Meinung nicht schwankte, daß es besser sei, dasSchiff einem Stcuermanne anzuvertrauen, welcher kein Rechtzu diesem Posten hatte, als cs an der Brandung scheiternzu lassen, so fühlte er doch, daß er nicht den geradesten, männ-lichsten und uneigennützigsten Weg eingcschlagen habe.
Als er in diesen unfreundlichen Betrachtungen vertiefteinherritt, und sich durch das, was vorgefallen war, in seinereigenen Achtung bedeutend gesunken fühlte, fing Wildrake,der kein Freund eines langen Stillschweigens war, und derihm zur Seite ritt, die Unterhaltung zu eröffnen an. „Ichdenke, Mark," sagte er, „daß wenn wir beide zu den Schran-ken berufen worden wären — was mir, nebenbei gesagt, mehrals in einem Sinn zu widerfahren drohte — ich sage, wennwir Advokaten geworden wären, sö würde ich eine geläufigereZunge gehabt haben als du, und eine bessere Ueberzeugungs-kunst."
„Es ist wohl möglich," erwiederte Everard, „obgleich ichdich nie Gebrauch davon machen sah, außer um einen Wuchererzu bewegen, dir Geld zu borgen, oder einen Wirth, um etwasin der Rechnung nachzulaffen."
„Und doch hätte ich am heutigen Tag, oder vielmehr heuteNacht eine Eroberung machen können, welche dich in Er-staunen gesetzt hätte."
„Wirklich," sagte der Oberst, welcher aufmerksam wurde.
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