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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
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wie sie sich ausdrückten» »Etwas gesehen haben müsse," undAlle wünschten zu wissen, wie ei» Mann von so erprobtemMuthe, wie Everard, bei einer eben gehabten Geistererschei-nung wohl aussehen möchte. Aber er ließ ihnen keine Zeit,Bemerkungen darüber zu macken; denn gehüllt in seinen Reiter-mantel schritt er durch die Halle, warf sich auf's Pferd, undritt mit entsetzlicher Eile durch den Forst der Hütte des FörstersJocolin zu.

Markham Everard war von Natur hitzig, kühn, ernst undentschlossen fast bis zur Uebereilung. Doch hatte ihn einerichtige Erziehung gelehrt (und die strenge moralische undreligiöse Zucht seiner Sekte war dieser zu Hülfe gekommen),seine natürliche Heftigkeit nicht allein zu verbergen, sondernauch zu unterdrücken und auf seiner Hut dagegen zu sein. Aberwenn die Fluth einer heftigen Bewegung das natürliche Un-gestüm des jungen Soldaten rege machte, so durchbrach esdiese künstlichen Schranken, und wie ein Strom, der sich schäu-mend über Dämme stürzt, ward er dann um so viel heftiger,als räche er sich für die erzwungene Ruhe, welche er eine Zeitlang anzunchmen gezwungen war. Bei solchen Gelegenheitenwar er gewöhnt, nur den Gegenstand in's Auge zu fassen,auf den sich seine Gedanken geworfen hatten, und geradedarauf loszugehen, es sei nun ein geistiger Gegenstand, oderdas Erstürmen einer Bresche, ohne die Schwierigkeiten zu be-rechnen, welche vor ihm lagen.

Jetzt war sein herrschender, Alles Lbertäubender Gedanke,seine geliebte Cousine wo möglich von den gefährlichen undentwürdigenden Verbindungen loszureißen, in welchen er sieverwickelt glaubte, oder zu entdecken, daß sie mit diesen Um-trieben wirklich nicht in Verbindung stehe. Er glaubte ge-wissermaßen darüber urtheilen zu können, je nachdem er sie in