einmal franst. Man kann doch nur mit einer Zunge antwor-ten, und die meinige klebt mir fast am Gaumen."
„Wird ein Trank sie wohl lösen?" sagte der Oberst; „dochwirst du den Zauber wohl schon bei jedem Bierhause amWege versucht haben. Bestelle dir, was du willst, mein Freund,nur eile dich."
„Oberst Everard," antwortete Wildrake, „ich habe heutenicht einmal ein Glas kaltes Wasser getrunken."
„Nun, dann mußt du deßwegen so gewaltig übler Launesein," sagte der Oberst; „verbinde deine Wunde mit Brannt-wein, aber unterlasse es so launenhaft und dir selbst unähn-lich zu sein, wie du jetzt bist."
„Oberst Everard," erwiederte der Ritter sehr ernst, „ichbin ein anderer Mensch geworden."
„Ich glaube, du änderst dich jeden Tag im Jahr und jedeStunde im Tag. Komm', mein Freund, sage mir, hast duden General gesprochen und einen Befehl erhalten, die Se-questratoren von Woodstock zu vertreiben."
„Ich habe den Teufel gesehen," sagte Wildrake, „und erhat mir einen Räumungsbefehl für dich ausgestellt."
„Gib mir ihn schnell," sagte Everard, der das Packetergriff.
„Um Verzeihung, Mark," sagte Wildrake, „kenntest du dieAbsicht, mit der es bewilligt wurde — wüßtest du — wasich dir nicht zu sagen gedenke — welche Hoffnungen auf dieAnnahme desselben gegründet sind, so glaube ich, Mark Eve-rard, du würdest eher ein glühendes Hufeisen vom Ambosnehmen, als das Stück Papier aus meiner Hand "
„Ach geh'," sagte Everard, „das kömmt von deinen über-triebenen royalistischen Ideen, welche, obgleich vortrefflich, in-nerhalb gewisser Schranken uns doch verrückt machen, wenn