III
befördern helfe, gegen die Grundsätze handele, für welche erdie Waffen ergriffen hatte.
Während das in seinem Gemüthe vorging, betrachteteEverard das an den Lord-General gerichtete Schreiben, daser vor seinem Einschlafen fertig gemacht hatte. Einigemalschwankte er, denn er bedachte die Wichtigkeit des Briefesund seine Verbindlichkeit gegen Cromwell's Person, wenndas Packet sich einmal in den Händen des Generals befände.
»Und dennoch muß es geschehen," sagte er endlich mit ei-nem tiefen Seufzer. „Unter den streitenden Parteien ist erder Stärkste, der Weiseste, der Gemäßigste und — wie ehr-geizig er auch sei — vielleicht nicht der Gefährlichste. Ei-nem Manne muß nun einmal die Macht übertragen werden,die allgemeine Ruhe und Sicherheit aufrecht zu erhalten, undwer besitzt diese Macht, wer kann nur darnach streben, sie zubesitzen, wie der Feldherr an der Spitze der siegreichen Ar-meen Englands? Treffe uns auch in zukünftigen Zeiten wasda wolle, der Friede und die Wiederherstellung der Gesetzeist das erste, dringendste Bedürfniß. Dieses Schatten-Parla-ment kann sich nicht durch die bloße Zustimmung der öffent-lichen Meinung gegen die Armee stemmen. Wenn es ihreAbsicht ist, den Stand der Armee zu verringern, so müssensie das Schwert ziehen, und nur schon zu lange wurde dasLand mit Blut getränkt. Aber Cromwell kann eine gemäs-sigte Uebereinkunft mit ihnen treffen (und hoffentlich wirder's auch thun), so daß der Frieden erhalten wird, und dar-auf müssen wir binarbeiten, zum Wohle des Reichs und, lei-der auch, um unseren eigensinnigen Verwandten vor denFolgen seiner wohlgemeinten, aber lächerlichen Hartnäckigkeitzu schützen."
Indem er mit solchen Gründen seine inneren widerstre-