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19 (1852) Woodstock oder der Ritter
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einzurichten gewußt, daß cs dem Stande seines Besitzers nichtzur Unehre gereichte-

Der Ritter nahte sich dem Eingänge; aber der erfinde-rische Geist des Baumeisters hatte in Ermangelung eines bes-seren Schlosses an der Thür, die selbst nur aus Weiden zu-sammengeflochten war, eine Art von Riegel ersonnen, welcherinwendig befestigt, das Aufgehen hinderte- In der Ueberzeu-gnng, daß dieses eine Vorsichtsmaßregel der alten Haushäl-terin des Joliffe war, deren Taubheit sie alle kannten, batder Ritter mit lauter Stimme um Einlaß aber verge-bens. Aergerlich über diesen Aufschub stemmte er sich mitHänden und Füßen gegen die Thüre, so, daß sie nicht wider-stehen konnte, und der Ritter gewaltsam in die Küche, oder,wenn man lieber will, in das Vorgemach der Hütte eindrang.Mitten auf dem Vorplätze stand ein junger Fremder, in einemReiseanzuge.

Jetzt will ich zum letzten Male mein Recht ausüben,"sprach der Ritter, und ergriff den Fremden am Kragen,fürdiese Nacht wenigstens bin ich noch Oberjägermcister vonWoodstock. Wer und was bist du?"

Der Fremde ließ seinen Reisemantel, der sein Gesicht ver-hüllte, fallen, und verbeugte sich tief.

Ihr armer Vetter Markham Everard," sagte er.Ichkam in Ihren Angelegenheiten hieher, obgleich ich fürchtenmuß, daß ich Ihnen in meiner eigenen nicht willkommen seinwerde-"

Der alte Lee fuhr zurück, faßte sich jedoch sogleich, wieJemand, der sich erinnert, daß er sich seinem Stande gemäßbetragen müsse. Er antwortete mit erzwungener Feierlich-keit:Es freut mich sehr, mein lieber Vetter, daß Ihr ge-rade heute nach Woodstock kommt, wo ich Euch nach vielen