SBijfenfchaft jtnb ba ftchenbe Sltiifel in bet Unterhaltung bet gräfem3alj[, fo wie e« in unferm ©tabtehen, oSetemtacS, ®u Weift esWohl, üBitterung beb Sage«, fjochgeit* unb jlinbtaufiDtachtichtcngu fein bftegen.
£ict tnSBien, fcheiut’b mit, neigt ftef) Sttteb nur bem Serbenunb tDJafjfgcn gu, unb gefäfit man fidj mefjr im fotibeu ©tauben,feliben Qsffen unb fotiben SrinFcn, waä man Scbcnbfrohftnn nennt.®ie Sinfulfr frember SabaFsfortcn, ©ebanten nub fjabrifate finb»crf>önt; in bet i|Solitif ifl bet öilcttcicf)ifri;c ^Beobachter bab Dtafel,unb in bet SDelt feine ©tabt fotef; ein ^inunct, atb ÜBien. 5Dtanglaubt, ijjt unb ttinft.
©leid) in ben crjien Sagen fafj id) Sa.temburg, ©chönbrunu,S3clncbere, ©cmätbegallctien, ißorgeltanfabtiF, Sltfenale, ©arten,Stafuratien , Jbunftfabincte, Sweater, unb fpeifete im tßrater, imSlugarten. Samt befudft’ ich (Saftnoö, äSierljaufer, jtirchen, 33ib=liothefen, ffSrioatgefettfchaften u. f. w., nub ftube nun guleijt, Wittman auf freie Senfart, am bejicn aufb Senfen fctbft unb auf feinere,Wiffenftf;afttirf;c Unterhaltung vernichten, cb lebiglict; aufb geiftigeSinfamtcben, auf« @innticf)bet)aglict;e abfieften: SBien iji ein gangtrefflicher Drt.
5Wit SOlüfjiggängct tfjat eb Wohl, bie Strmc auf bem StücFen,lüngb bet Sonau bingufctjtenbcrn, bie grafen ©djiffe gu betrachten,bie »an vielen Staffen an taugen ©eiten jiromaufwärtä gegogenWürben; ober Stbenbb mit ber fehenen unb höflichen SBett tjinaufcgujirömen, ein grofjeb ffeucrtoctF verpuffen gu fcTjen; aber beinbunten SJtenfdjengetümmel in afterlei Sracf;tcn gngufd;auen; hier©olbaten, ffabmaniten (ungarifche ©tubenten non gwangig bieJbreifig 3ahrcn, in blauer Sltönchbtracht mit breieeften Ritten »aneinerlei ©tuj$), ©tubenmäbchcn unb ©taatähevren; hart S&rfcnunb ©riechen, in morgcnlönbifchet .Steibettradjt, mit Surbanenunb bambfenben hbtgernen Sanghfeifen Bor ben jtaffeehäufern; aber