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6 (1851)
Entstehung
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S?erhältniffen Würbe id; aud; fycuic nicht aubcrS l;anbeln föunen.ffvaulein, ©ie haben Stedjt; Wir ftnb gefdgicben. nie fönncn ©iebcm ©törber S^reä Sinters Sjaub unb <§etj geben; nie, Wie fcfjulb-los id) and; bin, Würbe id) ben ©tutf; haben, bicfc Zeitige Jpnnbgu forbeni. ®od; eine gragc nodj: haben ©ie feine ffiätcre Stad)»rid;t, als biefen 33tief?"

Sin ©olbat, ber nod; Scfancou ging unb biefen 33rief trug,"antwortete ^crmione:f;attc benfelben in Sclltngona empfangen.Sbcn biefev ©olbat aber, bamnls Befehligt, mit einet 2(btf;etlnngbeS Bataillons ©efangene nad) Svanfreidj gu begleiten, erhielt nnd)=her anbere Säeftimnuingen, unb fonnte vom Soofe meines 93atersnid)ts fügen, als bas ilrnurigfic. Seim Slbmarfd) aus Sellin»gönn ging bic ©nge unter ben ©olbaten, bev Dbcr|t fei gejtorbcn,Weil et ffd; ben Slvin nid)t fjabc Wollen abnef;men laflfcn. Sie vielenSteffen, ©d)lad)tcn unb Slüdgüge unterbrachen feitbem alle S3er--binbungen. Sicllcid;t ftnb SBtiefe verloren gegangen."

SBol)in aber," fragte glorian:ifl baS Bataillon ober bieBrigabe 3f;reS Batcvs gefonunen? SGo ber {e^ige Slufentfjnlt beS©euerals ©tenarb?"

.jpermionc erwieberte traurig unb leifc:©lütter ©lerne, Wcldjcbcm ©olbaten ben SSricf gu Sonnet abnaf)m, forfdjte vcrgeblid).Spare mein guter Batet am Sebeu, er hätte mir mehr betin fd;oitein 3eid)en von ftd) gegeben."

Sloriait ftanb in finjtcrcr 33etäubung vor ber Unglücflitfjcn , unblingliicflidjer, als fte.

Sinn beim," fprad) er nad; einer laugen ©tillc: fo fei es!3d) habe Suft, bic Sugcnb für eitel, bas ©d;tdfal für bltnb, biegefunbe Bernunft für überflüfftge SOaare unb ben Slberglauben fürbic hödfjte SBeisheit gu halten. SBer hätte al;ncn föunen, baf biegabelcien eines alten SBctbeS voll tiefen Sinnes unb bic gjflicBt»Volljien Jjanblungen gitlebt vcrberbenvoll fein fennten ! ©ie ftnb