Druckschrift 
6 (1851)
Entstehung
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,3üge, bafj fie in bcn Slüthentagen ihrer 3uge»ib nici^t minbcrrcijenb, als ihre fchöne Rechter Glaubine gemcfcn, bie jejjt haitbin hanb in Bräutlicher ©eligfeit neben einem ffeinen Glasier bei©eotg jianb unb ben grembling gtorian grüpenb mufierte. grauSeil luifchte mit vcinliebcm Suche einige ©troljfcffcl, lub bie(Säfte jum Stiebcrfthcu ttnb fabelte foglcitf; baä ©cfvräch mit bemgretnbcu an. Um ihre haube trag fie ein fdfluarjcS Sraucrbanb,um bcn halä ein Sud) bcn febmarjem .Rrcf'b, junt ©ebüdjtniffeüjteä ber fünf 3aljrcn bcrflcrbcnen IDtanncS. fDtehr alä Sanb unbSud) aber ff>rad) eine milbe, mitimenhafte ©djmermuth, in mcl«tl)er fiel) ihre natürliche grcunblid)feit, mic bie Weitere ©onnc imSJegengemölf, brach.

3Jtan hatte ftd; faum einige SJtinuten lang unterhalten, alsbie Sljür aufging unb <hcrmfoue eintrat im einfachen hauäflcibe.Gin fdjnccmcipcd fDtcrgenhäubtfjen, beffen breiter ©bihenfehmuefüber Stirn unb SBangen nebelhaft Ijinfaut, Ijinberte bie gülle bergolbigbratincn Setten nicht, feitmärtd au ben Schläfen unb am.§alfe fpietenb herborjufd)Icid)cu. SllsJ fie ben grembling erblictte,ber ihr nicht fremb lear, hätte mau glauben feilen, ein Strahlber Slbcnbröthc falle burd) bie gcnficr. Sille bemertteu d, Glau«bine am mcifteu, glerian gar nicht.

®aä ©cfprüd) aber manbeltc halb ju ben michtigen Greigniffeubcö Sageä unb ju ben friegetifchcn Unruhen ber ötachbarfcfjaft über.SBallenftabt am See, jmifdjcn himmelhohen gelfen, mar, bet Sagenach, in gtammen bcrfrf;munben; berGrjherjog Jtart mit bcn Dcftcr«reichern in>5 her} ber ©chlbctj eingebrungen; bie SBnllifer hattenftch atm ihren Sergen aufgemacht, Dtuffcu unb Scutfdje gegen biegranjofen ju unteritü^en; bie ©larncr, ber Slbt ben ©t. ©allen,bie Stathpcrrcn in gürief; unb ©djaffhaufen mollten unter bem©chu^e ber öjlerrcichifdjcn Sajonette ihre alte £berhertlid;feit unbbie alte leibeigene Untcrthänigfcit be? Sanbbolfs verjüngen, mäh»