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2 (1853)
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©tauben abgctban. Ser ©ünbcr foCt fiep belehren, fofl »on aller©iinbe ablaffcn, ii'cim er »or ©ott ©nabe erwerben Wirt.

28ir miiffcn mrs3 bcS SlittcS Sefu thcilhaftig machen, berunfercr ©iinben willen ein Opfer warb. 9t u r btt rep fein S3Juthaben wir bic ©rlöfung, nämlich bie Vergebung ber©iinben. (flotoff. 1, 14.) 2BaS wollen biefe 28ortc fagen?2ßie fann ich bcS Slutcö Sefu tbeitbaftig werben?

Saö S3tut Sefit reinigt uns »on ©iinben, baS betfit, biegöttliche Sehre, welche unfer ©rlöfcr mit feinem tbcuren Slittbeftcgcltc, befreit uns »on ber ©iinbe. Ser £ob Sefit ifi ge»wiffermafen bas ©tcgcl ber fflahrheit feiner Sehre, ein ffanbunb ©innbilb ber göttlichen ©nabe. 28er ait feiner Sehre, baöhelft, an bem »on ihm geoffenbarten 2Bitlen bcS hintmlifchenSSaterS, Sheil nimmt, wer biefen Sillen bcS Vaters im fummclthut, nur ber ift ©ott angenehm; nur ber ifi ein wahrer 9?acf;»folget Sefu; nur ber gehört ju feinem Sicicpc; nur ber hat £pcilan feinem Vlutc. SaS S3lut Sefu, fein 2Bort, welkes er unsgelehrt hat, ftnb in ber heiligen ©chrift oft glctcbbcbeutenb.Eins bienet oft bitblich, um bas Slttbcrc jit bejeichnen. Unb oftwieberl;olt es unfer §>etlanb, baff nichts itnS ©ott wohlgefälligmachen fönnc, als wenn wir ben heiligen 2Siltcn ©ottes in einemfrommen, tugenbhaften unb gerechten ScbcnSwanbcl ausüben. '- Vater ber ©rbarmung! ja, Su »erjeihfi. © u jürnefi nichtauf uns; wir fclbft jiirncn uns mit unfern ©iinben! Su ftrafcfinicht; wir fclbfi (trafen uns mit unfern ©iinben! 2lcp, wie umwürbig, o ^((gegenwärtiger, flehe ich bor ©einem heiligen 2Befen!Unb hoch barf ichs wagen, unb Sich Vater, lieber Vater neu»ticn. 22eine ©iinben unb Vergebungen ftnb groß; aber Seine©nabe ifi uncnblich gröfer, unb ©eine Varmperjigfeit finbetfeine ©rennen, ©o oft ich Sein »ergeffen hatte, Su »ergafefimeiner nicht, ©o unwerth ich S c i n e r fpitlb war, S it übcrhäuftefl