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gebe ln bet SBürbe beiner Unfebutb, ruhig wie er, auch bemftbwärjcftcn Scrbängnifi entgegen: nur ihn »ertuft nicht!

2tber rote fann ich cS in unfern Sagen? 3efuS, t>cr §cif=geliebte, lebt nicht mebt unter uns. D, bu fannft es, wennbit nur niemals bureb beine bebrängten Umfianbe bewogen wirft,oon feinen Sehren abtrünnig ju werben; wenn bu auch in bergrößten ©efnbr nlie StettungSmittcI »erfebmähfi, btc nod) ent*ebrenber ftnb, als bie ©efabr fctbft ift.

©S ift fatfdje Stellung, cS beiftt 3efum ocrläug*nen, wenn bu foIe StettungSmittet wnt)tft, burd;wctd;e bnS Hebet nicht öerminbert wirb. @s ift hieraber nicht btoft »on fteinen irbtfeben ©efabren bie Siebe, ausweiten bu bid; befreien möcbtcft, fonbern auch öon jenen gröftern©efabren, bie baS Sehen unb ben 2lbet beiner ©ectc bebtoben.

3$ traue bir wobt ©tanbbaftigfeit genug p, wenn bu inberber Strnuttb tebfi, baft bu jebcS unanftänbtge Stittet üerftbmabft,bicb wicbcr p bereichern. 3ch glaub cS bir, bu wotiteft lieberbetteln, als flehten; bu wotiteft ticbcr §>aus unb §)of oertieren,als für ungerechte ©aebe einen falfcbcn ©ib fchwören. Siber bnftbu and; ÜStutb genug, bet fctbftocrfftmtbeten Seibcn immer basgcrcchtcfte StettungSmittet p ergreifen?

©u baft frembcS ©ut unterfchtagcn, unb bift treutofer ©igen»ihümer unb ©eniefer beffen, was bir nicht gehört. Oft mahntbid; betn ©emiffen an beine ©djutb. ©u bift biefer SSorwürfc,biefer Stngft mübe. ©S fomnten bie Sage ber Unruhe unb besbeftänbigen ©chrccfenS, bu wittfl bicb bon ihnen befreien. ©Sreuet bicb betn ISerbrcdicn. ©u möcbtcft ©ottes Siebe unb ä5er*jeibung. Stirn gebft bu hin unb theitft befto reichlicher ültmofcnunter bie Stritten auS; bu gibft ihnen, ober p gcmeinnü(5igenunb mitben Stiftungen, oietteiebt mehr, ats bu auf ungeredfteSBcife bir oon frembem ©ut pgccignet hnft* 3ft bir nun ge=