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2 (1853)
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ferö ©bunö fein. Gilt ©cbmer; au? feiger Siefe unfer? 23efcn?ift febon eine Oetbfifirafe; ein folget ©ebtnerj aber ift an ficbunmöglich, ebne Sibänberung nnfercr ©eftnnungen. Sfßem feineItebcrettungcn leib ftnb, ber begebt ftc nicht trieber. Gr tbirbficb in 3ufunft »or ihnen hüten. Gr tbirb bie Jlcnberung feine?©inne? in alten ©ebanfen, SfBünfcben itttb ftanblungcn äufiern,wirb ba? Sßcrfebftc tbicber gut ju machen fueben. Unb bie? finbbie eigentlichen äScrfe ber Suf e, welche 3cfu? forbert; nichtauf erliche Scibbcjeugungen, nicht gaficit unb for»erticbe ©elbft*Peinigung.

2Benn aber tiefes?, inniges? Serenen nnfercr gebltrittc eineDlcnberung nnfercr ©eftnnungen gur golge hat: fo ibirb ber Stenigenicht fo leicht wieber ben gleichen gehler begeben. Gr tbirb bei 5liger; er tbirb feine Säünfcbe unb Sbatcn nach ber Ucbcrjcugungfeine? ©ewiffen? cinrichten. G? tbirb in ihm jene fülle ©elbfüäufriebenbeit entfteben, welche ein ?obn ber Sitgcnb unb gleich 5fam be? Rimmels ©timtne ift: btt bafT ©nabe bei ©ott!Dl;ne Sebenöbeffcrung ijt feine ©nabe, ©arunt fpracb 3cftt?einft:©ehe bin unb fiinbige hinfort nicbtmebr, betne©ünben ftnb bir »ergeben!"

©iefe Slettc, I? ob er Stuffchtnung be? ©cmütbe?!2Bie ber fDIenfch, trenn er in ber Stotb ju »ergeben fürchtet,Süefcnfräfte getbümt, um ftch gu retten, fo getbinnt er auchSüefcnfräfte ju feiner Scffcrung, je tiefere Scene ihn über feineinnere Unwürbigfeit burchbringt. G? ift ein 3cicben fcbwacbctDfcue, fcblecbtcn Grnfic?, je länger ber üKcnfcb auch bann nochin feinen gebient »erharrt, bie er bereut ju haben »orgibt.S3er ftcb noch oft sott feinem 3orn übermannen täft; t»er un=ertaubte Sfijle ju füllen ftcb fetbfi recht gern »erjeibt; wer fürfeine heimlichen ^Betrügereien allerlei Gntfcbutbtgungcn ju erftnbenWeif; rner recht mit Sufi auf Äränfungen feiner 3'tebenmenfiben