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2 (1853)
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mit ängfllicbcn Silbern itnb übertriebenen Sorjicttungcn »on beineratfjugro^en ©imbbaftigfcit, mit folgen Sorwürfeit ntacbfi bubicb Jtt allem Outen »erjagt, unb el;rcfi bie SSeiö^eit unb Sater*liebe beiueb ©ottcb fe^tee^t. Ser ättwiffenbe weif, wab bu »er*ntagfl, unb mehr forbert er nicht »oit bir.

SBucbere nur mit bent^3funbe »on ©inftebten, bie er bir »er*lieben. Serene nur mit Scntittb unb 3nnig!eit btejcnigeit gebt-tritte, welche bu wiffcntlicb begangen. Seweitic niebt, wab bunicht weift, fonbern bab, wo bu beinen fjefum in SBort unb£bat »erläugnetcft,(;reub beitt guter ©ngcl bir jupfterte:©ei ©ott getreu! tlage nicht über bie Sefcbränftbcit unb tln=»ottfommenbeit ber mcnfcblicben Statur, benn ©ott bat fic fclbfalfo nach feiner SSJeiöbeit georbnet: fonbern finge über beinebgerjenö ©cbwäcbe, unb baf bu nicht manche aufmallcnbe Selbemfebaft, manche unreine Steigung in bir übcrwanbefl; beim ©ottgab bir bie nötbige ©tärfe unb SBittenbfraft baju, bie bu abernicht gebrauchen mocbtefl.

Oft fattn cb gefcheben, baf wir fclbf im 3weifel über benSBertb itnferer §anblungcn ftnb; baf wir nicht wiffen, ob wir,wo ftcb »crfd;tebenc Pflichten in unb ju befämpfen febienen, auchbab hefte $beil erwählt haben. Sit biefem gatte haben wir unbju prüfen: ob wir bie gröferc unb heiligere mit Ucberjcugung»orjogen; ob wir nicht anberb alb in ber feiten Pficbt banbeltcn >bab SBabre, ©ute unb Stecbtfcbaffene ju tbun. Sftag bann bie§anblung gewefcti fein, wie fte wolle ©ott, ber ©ereebte,weif fte beffer ju würbigen, alb wir felbft. SJtag bann ttnferefjanbluttg golgen haben, welche fte wolle ©ott betrat überbie golgen, unb fte ftnb nicht in beb fWeitfchen ©ewalt. ÜSZancbcrbat mit reebtfebaffenem ©inn bab ©ute begehrt, aber er faf;Söfcb berborgehen unb Unfraut, wo er eble ©aat gefreut juhaben wähnte. SJtancber wollte Söfeb tbun, aber wab erSlnbern