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2 (1853)
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©olche ©fitnbeu ft'nb bie bütcrften bed Sebcnö- ©enn wadfann bitterer fein, atd ber ©ebanfe an feine eigene gänjlid)eSJerworfenheit, ald bad 23er,zweifeln an ftd; fclbft? 2Bad fanitbitterer fein, ald bie eutfej3ltd;e ©orge: ©u biji ber ©nabe©otted unwerth! ©tr bann ber dichter nici;t »erjeihen!

Jiber wenn ber Kummer bed £crjend am l;öd;fieu gefitegenift, bann ermannt fiel; bad ©cmütl; burd; bie .Straft ber 3Migionunb bed ©laubend am fiärfflcn! 3$ habe gefehlt, oft ge»fehlt; aber ©ott fennt mein $>crj, fennt meinen ©ehnterj umbtefe irbifcl;c itn»ollfommcnl;eit. 3$ habe gefehlt; aber ber SKenfd)ift im ewigen ©chmanfen jwifchen ©ugcnb unb ©iinbe, ämifd;cn©wigfeit unb 3cit, benn er ift fein ©ott fonbern Stienfeh!3d) l;abe gefehlt; aber mein ©ott ift mein 23ater! Steh, erfennt beffer, aldtd;, meine Schwächen, mein Unbermogen, meine23efd;ränftf;cit. 2Btc füllte er und; barunt »erflofcn fönnen öoitfeinem 2lngeftd;t, weil ich htenicben, »on Un»oHfommenhcitenumgeben, nicht fo »ollfomnten unb heilig werben fann, als id;wohl gern fein möchte? SBergipt auch gern ein trbifdjer SSotcr,eine SÄuttcr bie Uebcrctlungen, bie gehltrittc bed unmönbigenStinbed: genug, wenn bied Äinb feinen gehltritt bereuet unb flehanfirengt, ihn in 3ufunft gern ju »ermetben. SSSic, bin ichgegen ben hofften ©ott nicht ald ein unmiinbiged Jtüib ju red;»neu? Ober ift ©ott nid;t liebcbotter, nicht unenblid; bnrmher»jiger, ald ein irbtfeher 23ater? 2ßad er mir einmal »ergebenhat, fönnte er mir cd cinft wieber »orjcihlcn? Sletit, fold;c 2Sor»ftellungen »on ber ©ottheit finb ©rntebrigungen ber ©ottheit.©old;e unwürdige 23orfieltuugen »ott ©ott ft'nb Säfierungen feiner©nabe, feiner 23afertrcuc. 3ch h«he oft gefehlt, aber berfd;werftc gel/ler wirb ed, wenn id; meinen ©ott, meinen 23atcr,»erlernte; wenn id; an feiner Sangmutf; ttnb flulo »crjweiflc;wenn ich 3efu 2Bort unb ©rofl »on mir ftofe, unb mein $ers