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Sr ermunterte jur ©tanbßaftigfcit unb Sreue; aber er bc»faßt ftc nicht. SDctin Siebe itnb Breite fann man nicht bnreb @c=bete erätuingen; ,bab £erj muß fte freiwillig bringen. — SSSercinmat »on großen Itcberjeitgungen unb 2Bat;rbciten bnrebbrungetrift, ber tarnt fie ottd; nie triebet fahren taffen. Sb i|t U'o£)I rnög*Ii$, Semanbent fein Sehen, aber unmöglich, Semanbent feineUeberjeugungen jit rauben. SQScr nicht »on ber Sehre 3efu ganjerfüllt unb gtcichfant cinb mit ihr ift, wer nicht in ber höcbflcn©clbjioollcnbung beb Oeifteb bttrd; Sttgcnb fern 3iel, nicht inbent SSlicf weit über bic Sage btcfcb Sebenb hinaus jur Srntg»feit feine ©cligfeit ftnbct: ber ift fettt Sßrtfi, möge er auch bunt;bie Saufe geweiht fein! •Darum fprad; auch 3cfub mit entfter«Seftimmtheit: 2Bcr Safer ober SOtutter mehr liebt, alb mich,ber ift meiner nicht Werth. Hub wer nicht fein freu’, auf fteßnimmt, unb folget mir nach, ber ift meiner nicht wert!;. 2Bcrfein Sebett ftnbct, bab heißt, nur SBoßlfein im 3rbtfd;cn fließtunb ftnbct, ber wirb eb »erltcrcn; unb wer fein Sebett »erlieftum meinetwillen, ber wirb eb ftttben. (fKattl;. 10, 37 — 39.)
Slttf biefe SBctfe alfo bejeteßnet her göttliche Stifter unferb©laitbcnS fclbcr biejenigrn, itt betten er feine wahren ©cf;ülererfennt. Sie opfern für ihre Ucbcrjcuguttgcit bab Siebfie auf,wab fte haben; nicht weil ftc muffen, fottbern weil eb ihr eigener2Bille ift. keltern laffett eher »on ihren fttnbcrn, ftinber »ottihren Icltcrn lob, alb »on ben ßetltgficn SBaßrheiten ihres @c<miit(;b. SBoßlftanb, Sßre, Saterlanb, ttttb fclbft bab Sebett fön»nen fte »crticrcn, aber nicht bab ßöchftc @ut ihres ©ciftcS, welchesutwcrtilgbar ttttb ewig ift, wie er fclbcr.
Stber wab crblicfcn wir heutiges Sageb?
3d; fef;c Saitfeitbc, bic ba fpreeßen t tcß glaube an 3cfum;aber bie if;n in ißrett SBerfcit »crlättgncn. 3‘cß feßc Saitfeitbcbie ba beten, aber ohne 21nbad;t unb SBaßrhett; Sattfenbe. bie