Druckschrift 
2 (1853)
Seite
338
Einzelbild herunterladen
 

338

Siebe, »ou ber ©briflub für eie ganje Stenfebbeit erfiitit war,unb bureb welche erwärmt er SUIeb aufopferte, Sttlcb »crlor, lllcbertrug, um ©eligfeit ju öerbreiten über bab ©efcblccbt ber ©terb*lieben.

ö ©ott, o ©u Sltteö befcctenber, SUIeö befeligcnbcr, groberSSettgeifi! D ©tt ftöebflcb, ltnbclanntcb, ttnncnnbarcb! O ©uallmächtiger £>crr ber SSeltcn, ©it ©cböpfer beb SBttrmb! O ©uauch mein ©cböpfer, mein 3$atcr, ber meine ©ectc mit ewigerSiebe mnfaffet aueb ieb batte Sage, in benen meine Sm*pfinbungen tau würben gegen ©ieb. £> ®u ülttwiffcnber, ©uwubteft aueb meine SBerfe, itnb baß iet; Weber !att noeb warmwar. Unbboeb, o ©ott, ©u ©injigbollfommcncr, ©injigglitiger,boeb bat Sn mich fortgetiebt. Itnb wenn iet; ©einer »ergab,über ben Stenfeben ©ieb »ergab, über bic SBelt beit ftimmel,über ben ©taub ben unterblieben @ci(t »ergab, b<*S ©u miebbemtoeb fort itnb fort geliebt, unb meiner nie »ergeffen.

Stein, nein, mein Sefttb, iet; gehöre ©ir wicbcr. SteineSiebe, meine ©antbarfeit fotl nie wicbcr erfatten; ©u tonnte)}cinfi für mieb Serben warum foßte iet; nun ©ir unb ©einemSBilten nicht ganj leben? ©u Wittft mieb erlenncn »or ©ott,warum füllte ieb ©ich »crläugnen »or ben Stenfeben?

hinweg, fatfebe ©ebam, clcnbe, tböriebte 33orurtbei(e! Steingrößter SMcbtbum fei ©cclcngröbe, wie Sefub fte bewieb; nurbiefe bauert fclbitftänbig, unb febrettet eint in Sobebftunben überbie jertrümmerte SBclt. -Wein böebftcr 3tubm fei ber Stubm, ein©brift ju fein. Stag bie blöbc SBclt läebcln, ieb will ©brififein! Stag ft'e mich feuchter fcbelten, ober ©ebwärmer, oberSpor, ieb will Sefum nicht »crläugnen, ich will ihn öffentlichalb ben göttlichen SBcltlcbrcr, SBettbefreier »erebren! Stagbie SEBelt mich untlug beißen, aber ich will ebelmütblg, wahr»baft, reblicb, »erföbnlicb, treu banbcln, unb würbe eb fctbft mir