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2 (1853)
Seite
315
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gcit bcßerrftßett, weit bu fte im ©titlcn ntißreft mib pflcgeft,baß fte erwatßfen maß. 33alb wirft bu bitß nic^t tneßr »on ißrtrennen fönneit, benn tßre SBurjeltt ßaben ftßon stuftet anberebetner Sßorftcllungen, ©cfitßlc unb SBünftße untfponnen. ©iclebt mißt bloß in btr, bu wirft halb nur in ißr leben. (Sb wirbbir unerträgltcß werben, fte mißt in ber £ßat ju erfütien bubift ißre ©flabc bic ©ünbe füßrt jur ©ünbe unb ber ©ün*ben ©olb ift SSerberben, tft $ob.

Kenne autß bie Icifcfte tabelitömürbige Steigung nießt ge»faßrloö, weil bu auf beine übrigen @runbfäj5c ber»trauen fönnteft, ober weil betne befonbern Ißcrßciltniffc birnießt geftatten, fte fematft ju bcfrtcbigen. Äattnft bu bic fcßlcr»ßaffe Segierbe nießt crfüitcu, warum näßrft bu fte beim? ©olebt Soft; neben ißr ftßon ein öcrbretßeriftßcr SBunftß! $ennftbu bie 3ufunft, beit SBctßfcl ber SBerßättniffc, ber unerwartetcintrcten Knute? S3ift bu in bicfein Stugenßtifte baritrn minberlaftcrßaft, weit bu eft jwar feinmbeßteft, aber oßne ©eiegenßeitbift, bie SKiffctßat jit oerüben? 3ft ber Sieb im Setter barumminber Sieb, weil er, obgleich sunt ©tcßlcn begierig, nießt mitben gcfeffeltcn Rauben fticßit? Sn bift ftßon ftrafbarcr, alöbu wäßnteft. SBer autß nur ein S33eib in Oebanfen begeßrt, berßat ftßon bie ©tßulb beö (SßcßrctßerO! fpratß ßßriftuft. (SKattß.5, 28.)

(Sine ©ünbe tft bic SKuttcr ber anbcrit. Steigere bift;, bererften, ber ieitßteften, ber berjeißtitßfteit bitß ßinjitgeben, unbfte werben bitß alte rncibcn. S5iete ber flcinftcn bic $aitb, uit*erwartet werben bitß in ber SSerfettung ber ttmftcinbc bie größtenumgarnen.

(Sft feßrettet oft woßl ber Süngling argtoö sunt ©piel mitharten unb SEBürfcl; eft gewäßrt ißnt ein fcßutblofcft Vergnügen;unb ftßulbloö tft eft, fo lange er feine »orßerrftßettbc Steigung