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für jcben ©{erblichen eine »errätberifebe ©tunbe. Sfßer ftc§ lägtbünfen, er flehe, mag mobl pfeben, baß er nicht falle!
Darin liegt bab ©cfäbrticbe, mit bem Unerlaubten ,;it tän*bcln, baß mir febon Neigung jurn SScrbreeben tief in uns?tragen, fobalb mir ©efallen baran finben, unö bemUnerlaubten ju nähern. Die ©ünbe ijt biclleicbt noch nicht»oltbraebt — mir berabfcbeueit fic noch — mäßrenb fic unö fcßonmit meinem, unfteßtbarem ©atn untfponnen bat. Die fptelenbeSD7iicJe gaittelt um baö brennenbe Siebt in immer engem unbengern Greifen; jule^t, mic ergriffen, flürjt fic »erloren in bic»er,;ebrcnbc gtammc. 2 Bcr fiel; frcimilfig einer ©cfaßr ber ©ünbebinftcltt, bat febon SSegierbc, mit ibr ju untcrbanbcln. £>aßteer bab Sßcrbrceben mit Srnft, er mürbe beffen 9fäße auch mitßrnft meiben, unb febon bic iWögticbfeit beb SluöfcblüpfcmS fel;euen.Sufi an einem ©enuffe, ben bab Verbotene au$ ber gerne jeigt,ifi febon Sufi jur ©ünbe felbfi; nur gefielen fteb bie ©terbliebenfetten bie SBabrßctt früher, bib fte baS ©cbreetliebe nicht mehrläugnen fönnen, maö fte »orßer für unmöglich gehalten batten. —Darum, mer fteb läßt bünfen, er flehe, mag moßl jufeßen, baßer niebt falle!
Slucß ber cntfcpeßflc Verbrecher mar eßentalb unfcßulbig. Srbegann feine febauberbafte Saufbabn nicßt mit ©räucltßatcn, oorbenen fteb baö mcnfcßlicbe ©efüßl empört, fottbern mit halb un=febulbigcu ©eberjen, mit flüchtigen ©ebanfen, bor bereit Uitgc=reebtigfeit er felbfi noch errötbete. Doch loettc ihn SBoßlgcfallcnam ©enuffe, ben baö Unrecht gemährte; fein erfieö Verbrechenmar, fteb baö jllctnflc 51 t »erjetben, maö tabelnömcrtß feßten.Damit marb er »oltenbeter ©iinber. V5er ben erften falfcbcn©cßritt entfcßulbigen fann, mirb auch eine Sicebtfertigung fürben jmeiten erftnben; ber brittc feheint ihm fcßon ungefährlich,ber »ierte fogar rühmlich — bann mirb feber anbere notbmenbig,
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