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2 (1853)
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mnnb. 5D?an muß ein wenig ©cräufä über ©ebüßr machen, fonßwirb man nicht angcfchen!"

@o in bicfcn, fo in anbcrn Angelegenheiten ßnt ber ©enfäimmer ©ntfäutbigungcn für bas, was er an ffä jwar für un*recht, aber hoch unter gewiffen Umfiänbcn für febr erlaubt hält.AIS wenn ein Unrecht jemals 3tecßt, eine Untugenb jemals Sugenbfein fönnte!

Ober woran erfennen wir bic ©ercchtigfeit unb ©ottgefälltg*feit unfcrö ShunS? 9?u£en unb ©d;abcn, ©ewinn unb 3Ser=(ttft, ober utifcr ©cwiffen ber ßclferße ßJritfßein ber Stebtfäfcit?

©u ßältß für erlaubt, was ßJiemanbcnt ©chaben bringt. (SSmag gefächen im bürgerlichen Seben, baß mancherlei f>anblungcncom ©efejse nicht öcrbotcn fttib, weit ber ßtachtheil babon geringift. ©aS ©cfcfs beS SanbcS ftraft nur baS gröbere Vergehen.Slber tann bein ©cwiffen Alles billigen, was im bürgerlichengeben ungeftraft gcfäieht. Sollten wir als ©(triften, als Äinber©ottes, nur barum baS ©utc thun, weit eS ßhtßen bringt; nurbann baS Söfe mcibcn, wenn eS mit ©efaßr für uns unb Anberebcrfnüpft ift? ßlein, bie Sugenb ift Sugcnb, aifä wenn ftcuns Serfolgitng jujte^t j baS Safier ift berflifäenSwürbtg, auchmit tone unb Purpur angethan, unb Sonnen ©otbeS bietenb.

Unb wer ift bir Sürge, baß biefcS Unrecht, welches bu birgeftattefi, ohne böfe gotgen bleiben werbe? ©urebbringt bein©eifi bie unermeßlichen SSerbinbungen ber 3u£unft mit bem jefttgenAugenblicf? ©ießß bu in ber SKenfäcn SBrufl, was eine falfäeShat, ein falfäcS ©ort, ein bloßer ©in! in ihnen aufregt?©ie fann aus Sofern ©uteS erblühen? ©eit wann tragen ©or=nen unb ©iftcln füße grifätc?

©aS an ßch Unrecht, fann nie, es fei groß ober Wein,©egen bringen; unb bie Sufi, welche aus ber ©ünbe cntfprtngt,ßc fäeine noch fo berjethlfä, öerwanbelt ßch früh ober fpät in