286
©er J>at tote SBahrffeit gefunben mib ergriffen, weiter injebent SOTenft^cn feinen §3ruber ehrt — wohtthut, wo er fann —pfrieben iji mit feinem ©tanbe unb Scruf, unb burd) eigeneSSortrefftichfcit benfetben chrcnwcrih macht — ergeben unb »er«trauenbbott in ©ottcb Sorfchung »or feiner 3ufunft jittert —in ber ©egenwart immer ber Scfie unb gchlerlofeftc ifi, ber erwerben fann — ben SBiffcn h«t p atfem ©ropett nnb ©uten,unb feine traft bap nie für allpgering achtet — fein häubfichcb©Hicf alb ein tfeinob hütet, höher aber bab SSollfommcnwerbcnfeincb ©cifteb achtet, am höchften aber fein reineb $>cr 3 unb bicSiebe beb ewigen SBaterb.
3ticbt bic ©eine SBcrfe erfennen, o ©oft, nicht bie ©ei*nen SBiflen wiffen, o SSatcr im fbiinmel, finb Srben ewiger©cligfeit: fonbern bie ©einen SBtlicn tbun. 2tn ihren griieh*ten, an ihren SBerfcn füllet i(;r ffe erfennen, lehrt mein §eifanb•Sefuö-
©o fei benn auch mein ffetpigeb ©treben nad; Sicht, nachSBahrhcit unb Slufftärung — aber bab Ie£te 3iet berfetben feihöhere grömmigfeit in ©efinnungen unb im SBanbef!
29 .
®ct $ e i ff I t cf) c S t o 1 j.
3Oh. 8, 2 — 11.
Serbatnmeit follt’ t<b, ©ott, beit ©itnbet,
Ser ftch bettf ©einem Sintlifc ttah’it?
Sein Satetoljr b'övt Um nicht ntinber,
3t(0 reine Seraphinen, an.
©ent Sdfroädjpeit lädfett Seine $ulb,
Sen ©tärfpen trägft ®u mit ©ebutb.