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2 (1853)
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Sie befte Verbreitung einer grünblitcn 2lufflämng befreitaber nicht fowobt in ptöfctiter Viebcrrcifung alter Vorurteile,ober beffen, wab wir für Vorurteile ju batten gewohnt ftnb;nicht in ftotjer unb heftiger Sefämpfuttg beb Srrthumb itnb Slbcr»glaubend; nicht in ber SWittbcitung gewiffer ©runbfäjse, bie wirfür unumpglit, ober gewiffer SSabteitcn, »on benen wir unbfctbfi überzeugt batten: fonbern in ber §>inwcgräuniung alterfunberniffe einer berniinftigen ©elbPetebrung; in ber Vernit*tung aller berjenigen Untpnbc, bie eb bem SPfenftcn erfebwerenober oft gar unmöglich machen, bureb eigeticb Vatbenfen berSEBabrbcit näher ju tommen.

Sic wahre Slufflärung beb Vtenften befiebt nicht eigentlichin bent, wab er lernt, fonbern in bem, wie er benft!Sab Semen aber hilft junt Senfen; unb bie .Pnniniffe, welchewir fammeln, ftitb natber Mittel unb ©toff beb Vachbenlenbunb ber ©ctbftöcrcbtung beb Ocifteb.

Sarnnt ift cb unfere $Ptt, eb jebent SWenfeben, aut bentJtcnnpn unb Viebrigpit, leicht jit machen, ftcb Unterricht ju»erftaffen, um feinen Verfianb mit Vorfenntniffen ju bereitem;itnfcre *pptt, alleb babjeitige ju entfernen, wab ßinbern, wie(Srwatfencn, falftc ober ftäblite Verkeilungen » 01 t ben SOTen=ften, öon ber V5elt unb allen ihren Verbättniffen gibt.

Oft ift eb pwer, oft unmögtit, bei erwatfenen Scuten ein*gewitrjefte Vorurtbeile aubjurotten. Oft iji cb jubtcl »erlangt,wenn man »on bejahrten fperfonen forbert, bah ftc, ohne ge»hörige unb langwierige Vorbereitung, ihre gange Vorpltnngb»art umcinbern unb burt ©ewohnbeit lieb geworbene Strtbünterabtegen follcit. Vtan tann bie ülltcire beb Slbergtaubenb jerpren,aber nitt eben fo leitt ben Qrrtbum unb bie Ptcigung in berStuft beb SWenften. V?an fann bie Semmel falftcr ©öfternieberreißen, aber barunt blühet bennot ber ©laubc an fie trn