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3d> würbe fpredjcn: bcrjcnigc ©taube fei göttlich,bcr mit allen gorbcntngett bcr SBcrnunft unb bedSScrßanbed übcreinßintntt, ja fclbß bic ißncn bunlctnStcitbfcl genügend auftöfct. Senn wie tonnte id) einen ©taubenfür göttlich batten, ber jugtcid) unbcrnünftig wäre? ober badeine ooit ©ott gcoffcnbartc 28af;rbctt beißen, worin id; einenUnftnu crbtidtc, welcher mir in menfd;Itd;cn Singen juwiberiß.

3war alte 2)!cn|djen haben SBernunft, jwar alte babcit bicgtcid;cn angcbovncn ©aben junt Senfcn; bat;cr eine SKcngcoon SBabrbettcn ju alten Beiten, unter atten fnmmetdßridjcn,bei alten ÜÄcnfchen unb unter atten ttmßünbcit wahr; baber gibtcd gewiffe Singe, über beren 9?id)ttgfcit nie unter ben ©terb»tid;cn ©treit entfielen fann. Jtbcr nid;t Scber bat bic Äräftcfetneö ©eißed gteieb fct;r geübt. Scnutad;, wenn irgenb ein©taube göttlichen Urfprungö fein fott, muß er fornobt mit berSBernunft bed cinßd)toot(ßen unb fd;arfft'mugßcn SWanncd, wiemit berjenigen bed Unrotffenbcn unb im Scnfen Sßeniggcübfcuübercinßtmmcn. SDBärc bied nicht: fo würbe bie tton ©ott fürbad 3D?enfchengcfchtecht gegebene Stetigion nicht für alte 3Äcn|$entaugtich, nicht für alte begreiftid;, nicht für alte wahr feintonnenI 3cb würbe erwarten, baß biefer »ont Fimmel ftam=ntenbe ©taube beut ©clcbrtcßcn wtc bem Ungelehrten, beut©reife wie bent Äinbc, gleich berßembtidj, gleich wohfthätig fei,unb auf alte ©emütber gleich fegendöott wirten tnüffe.

3a, ba bie Vernunft bed Sßienfcbcn in enbtidjc ©djrautcncingcbannt, unb fte bad Ucberirbifdje nicht erfennen tarnt,muß ein göttlicher ©taube bic gorberungen bcr SBcmmft fo er»fütten, wie ße biefetben nicht fclbß erfülfen tann; er muß bicDtatbfct töfen, bie fein iBetßanb ju löfctt fähig. Sr mußmir erheirat, warum mein ©eiß mit einem fo großen 3teid;tbumfettener ©igcnfdjaftcn audgeßattet, bon wetd;en er int Seben