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2 (1853)
Seite
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£albe Sifbitng ift für bcn Oetff fo täufdfenb unb gefährtid;,ald Sömmerung einer fKonbfchcinnadit bent Singe unb Strittcincd SBnnbcrcrd. 9 ??an ftcht, aber fic^t in eine Sraumirclthinein; bic ©cflatten haben anberc Itmriffc, anberc flöhen; bicgernen fc^cinen nahe, bie 9(;cn fern. fmlbgclulbcte »erachtenbad SKühfame ber 2 Biffcnfd;aft, unb glauben, ihr SBerftanb, ihre- Vernunft fei auöreichenb, bad 31t erforfepen unb ju begreifen,toad btofe ©ad;e bed Senfend unb nicht tobied ©cbächtnifitocrffein inüffe. @te haben feine Slfmung baoon, tote »eit bad @c»bict ber ßinbtlbungdfraft reiiht, unb bafs ftc oft nur in biefentumhertreiben, U'o ftc glauben auf feflem ©runb ber SBahrheitumhcrjufchrcitcn. ©aber »cchfeln ftc oft ihre SBorftcllungcn, unbroerben juic^t an SIKcm irre, ßinBiocifler ijt itnbcfiänbtgin alten feinen SBcgcn. (3af. 1, 8.)

Oft entfloht aber bcrfiang jum reltgüifen ätoetfeln, welchercnblid; botten Unglauben oevantaffen fann, and ganj entgegen»gefegten Urfadien; oft, ftatt and einer jtt tcid;tfinnigcn ßr»jielmng, and einer alljureligiofcn. 9 J?an swingt Äinberin bie Äird;c hinein, 100 ftc Weber wad »ergeht begreifen, nochßrbauung finben. ©0 cntflcl;t and ber ffietn ihrer SangcmeilcSBibcmuücn gegen bic ©titnben ber Slnbacbt unb öffentlichen©ottedberehrung. SD?an tef;rt ftc ©cbete, unb läft fte bicfclbcnalltäglich herptaubern, ohne bafs ftc bcn SBcrth unb »ollen ©imtberfetben »erftehen. Saburd; wirb ihnen bie @ad;e jur ©ewohn»heit, bad ©cfpräd; mit bent höd;ftcn SBcfcn jum unmtfscn 3erc»utouicl unb 33 rauch, bie Slcltgion 311m gorntenmerf. Ober manfucht nur auf ihre ßinbilbitngdfraft 311 loirfen ; t(;rc ßmpftnbun»gen 31t crfdmttern, fchwcinncvifd;e ©cfüplc in ihnen 51t ermeefen,unb glaubt, man habe ©rofed gethan, wenn man burth rührenbeScrebfamfctt »01t bcn Setben 3efu für und, ober »on bcn Sfmtcnheiliger SWenfchen, Sdmineu in bie Singen tccftc. Slber wenn