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tue Siebe ber Seele 31 t ihm, fann ft# freilich ni#t auf bie gleite21rt önfjern, wie ftcf> bie Siebe unb grcunbf#aft beS 97fenfd)en3 unt 9t?cnf#cn an ben Stag legt. Sßcnn aber aus 3D?tföcrfiänb=ni§ es benno# gef#ictjt, aus Srtttjunt oerfuc^t wirb: fo cntftchtbaraus entweber eine fru#ttofe ©pteletci mit irbif#en ©efüblcit,ober ein äufetli#es, tobteö UebungSwerf.

Sie wahre Siebe ber Seelen ju ©ott äußert fiel» ni#t inf#wärntcrif#en Smpftnbeleicn, in ncuerfunbenen fitßen unbf#ntei#elnben Manien, bie man ©ott gibt, in einem ttnaufhör*licken ©#ma#ten na# #nt, unb in beftänbigem §>inbrüten beS©eifteä über bie £>errli#fcit beS Sltlerheitigflen. Sin foI#er Seelen*Sttflanb ift feinem 5OTcnf#en natürlich, unb baljer aud> unmöglich»on langer Sauer. fperfonen aber, wel#e aus unbegreiflichem9ftijj»erfiänbmffe barein bie wahre Siebe ju ©ott festen, »crftelennachher immer in eine ft# felbft guätenbe Sraurigfeit, weit ftcfich mit SBorwürfeit peinigten, baß ftc nicht' immer unb immer©ottcS gebüchten, fonbern au# ben Singen ber SSSclt ihre 31uf*merffantfeit fchcnfett müßten. @ie peinigten ft# alfo ohne 9totp,weil ftc baS Unmögli#c mögli# 31 t machen glaubten, unb »er*fielen sulefst aus SKißmuth entweber in Stumpfheit unb Sei#t*ftnn, ober in eine ft# felbft töbtenbe, unfru#tbarc ©#wärmcrei.

21 u# offenbart ft# bte wahre ©otteSlicbe unb ©ottcSfur#!ni#t bttr# eifriges, fleißigeS 33etcn; bur# äitgfili#eS 23coba#tenfir#It#cr @cbrciu#e; bur# ein äitßerli# ehrbares Slnfehett;bur# ein bcfiänbtgeS, ttt 21nbä#telei ausartenbcS grömmigfetts*wefett, wel#eS ben frohen ©enufi irbif#er ScbenSfrcuben »er*f#mäht; bur# ein fopfhüngerif#eS, oft an f>cu#clci grenaenbesSera#tcn ber SBclt. Senn wahrli#, bieS ift ni#t bie Siebe,wel#e@ott »on uns erwartet, baf wir imnterbat: £crr! §crr!rufen, ober baS: Slbba, lieber SSatcr! hören laffen follett. SieSift ni#t bie Siebe, wel#e ber ©#öpfer »on feinen Jünbcrn for*