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3üitgerin fceo §>citanbeö bent £erjcn unb bern ©cböchtniffc ein»bcrlciben fottten.
3tt biefcm ©inne lehrten bie Slhoflet bc$ $crrn, unb borallen ber SSertrauteftc, ber Sicbting 3efu, fein 3üngcr gobanneö.©ott ifl bie Siebe! fagt er (1. 3o&* 4, 16 — 18), unb wer inber Siebe bleibet, ber bleibet in ©ott, unb ©ott in ihm!Saran ifl bie Siebe böttig in unO, auf baf wir eine greubigfeithaben am Sage beä ©eriebto. gurebt ifl nicht in ber Siebe,fonbertt bie böttige Siebe treibt bie gme^t aus. Senn bie gnrcfjtbat gJctn. SBcr ficb aber fürstet, ber ifl nicht böttigtn ber Siebe. Saffct unö ibn lieben, bentt er bat xmö perftgeliebt.
3war ermähnt uns bie heilige ©ebrift auch jur Hebung bet©otieöfurcbt. Stber bieö ifl niibt eine gurebt, bie wir bor©ott haben folten, ober ein ©ebreefen bor feiner itngnabe —nur ber ©ünber mag fie fühlen, nicht ber wahre Ghrift, bet mitunb in ©ott lebt unb banbett! — fonbern bie ©otteöfurcbt iflbie §>etligbattung alter Singe, bie mit unferer 3lctigion in irgenbeiniger Serbinbitng flehen; §citigbattung ber Sehren, Meinungen,©cbrciuchc bei ber @ottcOberel;rung. ©otteOfurcbt ifl jene fromme,heilige ©eben bor (Sntwcibung beöjtcnigen, wa$ ©ott unb feinerVerehrung geheiligt worben ifl. 2ßer aber ©ott wahrhaft liebt,fann nicht ohne Ge&rfurcbt bor ihm unb bern, was ber ©ottheitgeweiht ifl, bleiben. 3Mcbe$ $inb liebt feinen SSater järtlicb,bah eä nicht auch eine Grmbftnbung ber Sichtung unb 3unctgungfür a(lc4 baä empfeinbe, wab bcitt ISater auf irgenb eine SBctfcangehört, ober wa$ burch bie Siebe Slnberer bern guten SSaterungeeignet worben ifl, ober waO bon ihm herrührt?
Stuf biefe SBeife fann bie rcinflc ©ottebfurcht mit ber innig»flen Siebe ju ©ott berbunben fein, ohne bah in btefer Siebe