©emiithe, iuof;tgcfä£ltg sor if;m ju wanbcln unt> feine ©ebotc juhalten, unb feine ©cbote finb md;t fd;wer. Senn wer ba fagt:i d) fenne ©ott, imb holt feine ©ebofe titelt, ber ifb ein Sitgner,itnb in fold;ent ifi feine SEBahrheit. (1. goh. 2, 4.) Sag aber tflfein ©cbot, ba(5 mir BoHfontmcn werben fallen, gleichwie er»ollfommcn ift; bic IBotlfommcnhcit aber ifi in ber Siebe 51 t un=fern SKitmenfcften, baf wir nach allen -Straften ©Iücf, greube,©inftdjt itnb Sütgcnb febed unferer 9?äd;fien unterfingen utib be»förbern.
Unb fo ifi bie gurept bed £crrn ber SBeidpcit 21 n =fang. Ofme ©ottedfurept ifi feine £ugcnb; opne £ugcnb feineSeelenruhe, fein ^erjendglücf. — D, ber ©ottedfurept tfl unterben SÄcnfcpen noch wenig, benn ich finbe fo wenig SP?enfc^enIicbc!Sic läftern, popnen unb »erfpotten fiep gegenfeitig; fte täufepenunb betrügen, paffen unb übcrßortpeilcn cinanber; fte rädteit ftch,fchmcicpelu unb bcrad;tcn fiep abwccpfclnb. Sa ifi feine ©otted»furrfit, wo feine SJfcnfehenfrcunblicpfeit »orbanbcit ifi. Sied ©ebothaben wir, baS, wer ©ott liebet, auch feinen Sritbcr liebe; unbfo gemanb fpriept: ich liebe ©ott, unb hoffet feinen ISruber, berifi ein Sitgner. Scmt wer feinen Srubcr nicht liebet, ben erfiepet, wie fann bet ©ott lieben, ben er nicht flehet? fl. gop.4,20.21.)
Ser Mangel jartcr, licbcnbcr ©prfurept Bor ©ott offenbartfich alltäglich unter ben Shriflen burch bie tpätigftcn Seweife ber©ottcdoergcffcnhcit. SBcnn man in gewiffe @cfctlfd;aftcn tritt,in ©efclifcpaftcn, bie auf feine Sebendart unb guten £on Slnfprucpmachen, unb hört ba, wie man bad religiofc £>ciligtpum ber©cclcn belächelt, wie man bei bem SBortc ©ottedfurchtwipclt, wie man in ben SSorfictlungen #on ©ott felbfi recht artigju fdjeräen fuept; ober, inbem man bie mangelhaften SJorfteHun»gen mancher ©prijlcn »on ber fJtatur ©otted in bad Säcpertiihc