unb (Sott. — ?fch, ju ihm rebcn möchte td), nnb ich bin nichtroürbig, 31t ihm aufjufcjmuen. Ser ©ünbcr trauert 31t beit giißcnbeb SUtbarmhcrjtgen, unb ffc^t mir um (Sttabc. Zeitige, in«brunftige ©ctübbe eines? frommem fffianbclb merben bargebracht,©ic geben mir neue ffraft, neuen SDZitth, neue greubigfcit. SerStßgütigc jürnet nicht; tote mag in bcr göttlichen SBoUfommcn«heit eine ntenfditiche Setbcnfchafi bcftehcn, bie wir 3 ont heißen! —Stein, meine ©iinben haben mich fetbß gefiraft; ich fetbß bin eö,ber mir junit; ich fetbß beftage eb, baß ich fiinbiger, unheitigermarb, unb mich bon ber 9 ?ät;c ©ottcb entfernt hatte. 34» fachebab SJerlorne micber ju gemimten. Stiem §>eitanb lehrte mich,baß ber Mbarmherjige auch beit rcuebotlen ©ünbcr nicht »er«floßt. Unb (Sott hört meine ©etiibbe! unb ber SlUmiffcnbe iß3engC, baß ich fie burth Jlhfcgung meiner gehler mit Srnß 31terfüllen fitche. tBotter Siebe ju ihm merbe ich ganj Siebe ju benSJÄcnfchen. Sab ©ebei nvirftc ju meiner aJerboKfommnung unbHeiligung; ich marb ein befferer, tugenbhafterer SPfenßh, alb ich»orher mar. Sab iß bie firaft beb ©ebeteb.
28 er mit feinen £aitbgenoffeit, SBcrmanbten unb § 3 efannten inUnfrieben lebt, — wer feßabenfroß bie gehler feiner SKitmcnfchenaufrecht unb neibifcß tt)r ©uteb »erlletnert, — wer Sügen gibtfiatt SSahrßcit, Untreue ßatt ßtebtießfeit, SJerfotgitng ßatt 2 BoßI*tßat, Sctrug fiatt Gcbefmuiß: ber hot nicht gebetet! —Seteu heißt mit unb in ©ott fein; toer aber in ©oft iß, bcrmanbett nicht in ber ©iinbe.
Sn beteß, mein ©friß, unb hitteß. Stber freilich beute Sittentoerben nicf;t immer erfüßt. Unb erß fpäter, oft crß nach Satiren,ertennß bu, wie nachtheilig bir bie ©rßörung beincr SBünfcßegemefen fein mürbe: ©oft tß gütiger gegen unb, atb wir ebfelbß ffnb, weit er meifer tß.
2tber foltcn mir bebmegen ©ott um nießtb mehr bitten? ©oben