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2 (1853)
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äebtltcb wirb, ©o wie bcr Sftenfcb im Umgänge mit guten mitweifen STOcnfcben fclbft befiel - unb weifer wirb: fo heiligt fidjfein ©emiitb im Umgänge mit bem hltlerbcitigfien. -Watt fannnidft mit Sßabrbcit unb öollfommcncr hlnbacbt beten, wenn manftcb nicfjt non bcr SDfajcftcit unb greiligfeit ©otteö bewegt fühlt.2Bcr aber bic £ciligfcit beS böd;flcn SßefenS empfmbet, tonn fein©cmütl; nicht jugtcich bem Unreinen weiten. Ser fann nichtmit Snnigfeit unb 5EBaf;rf;cit beten, bcr feinen 9täd;ficn baffenunb boeb s«m ©ott beffetben beten will. Ser famt nicht beten,bcr mit SSetrug gegen Slnberc umgebt, unb boeb jum Slltmiffewben beten will, weteber Jibfcbcu »or alter galfcbbcit bat. Serfann nicht beten, bcr baS irbifdjc SBoblfciu, 33crmögcn, ©l;rc.Stnfebcn, ©cnujj bon mcnfct;licber grcintbfcfraft unb Siebe beut©öttlicben oorjiebcn möchte, bas in ihm fein folf. ©r fann nichtjwei Herren bienen, ©ott unb feinem irbifeben SPIamtuon oberStcblingSwunfd;. ©r fann nicht beten, fonbern nur SBortemacbm mit halber Sfnbacfrt, weit er noch mit halbem ©eraiitham Seitlichen bängt.

Sie Stamme bcr Jlnbacbt läutert unferc SBünfchc. 3nt Um* -gang mit ©ott werben ftc göttlicher. SaS Srbifche »ertiert fraallen SBerff; gegen baS $immlifchc, unb »or bem bßcbftcn ©celen»gut oerfebminbet, wie nichts, baS licbflc Srbeugut. Saber trittber ISeter oft mit ganj anbern Urtbcilen über baö, was er »or*her wüitfd;tc, aus bem (Hebet surüd. ©r ficht ein, bafs baS,wonach er trachtete, nicht bas hllterebelfie war, was er ftd;wiinfeben folltc. ©r »ertiert nun fclbfi bic Sufi baran, weil ernicht mehr bas Vertrauen baju hat, bap ihn bicS allein be*glüefeu, ober ©ott i(;m jur ©rtangung beffetben beijichcn werbe,©r änbert feine Sftaprcgeln, wett ihm baS oorntalS 23id;tige inber Jtäbe ©otteS flciit unb öerätf;tlicb geworben ifi. Unb wieer feine SPiafregeln änbert, änbert er mit ihnen ben @ang feines