mit Snbrunff unb Slnbacbt. 9febe gern mit ihm, wie bab guteKinb ftcb mit Vater unb SRutter gern unterteilt. Unb wie bemKinb wobt tfi bet feinen Leitern: fo wirb bir wobt fein im ©ebetp ©ott. Sab ©ebet ifi nur ein Slubftrönten beiner Siebe, einUeberftrömen betner Empftnbitngen bon Ergebung, Vertrauen unb3ufricbenf;eit mit beb SBaterö SBiltcn.
Sb ifi ein fet;r begehrter Scgrtff, menn man ftcb cinbitbet,cb fei mit ber Slnbacbt unb bem s @ebete im Scntpel genug. SBirbftcb ein guteb, fiebenbeb Äinb bannt begütigen, feinen Steifem inöffentlicher Verfammlttng ober bei feierlichen Slntäffen Sanfbar»feit unb Buneigung p bemeifen? — ©ott ift allgegenwärtig.ISefc im ^alaft, im Werfer, im Stempel, in ber ©tblaffammer,imSBatbc, auf bemiKccre: er hört bief;. Er ijt bei bir. ©eineKirche ifi bab höbe SBettalt.
Sei biclcn Ebriften — fo motten fie mcnigflcnb gebeiben fein —ifi ein fonberbareb ©träuben gegen bie bäitblicbe ©otteboerebrung.©ic ftnbcn, man fei 51 t jerfireitt. Stber bifi bu in Sitternjerfircut im £aufc? — äßarum fammett ftd) bein ©cifl febnettp jebent, aitib bem flcinfien SEagemerf? SBarunt p jebern©efpräcb febnett, cb fei mit grentben ober Vefannten? — £>ltnglücfttcber, ber bu nicht beten fannfi, in bir ifi feine Siebe beb£öcbftcn, fein ©inn für bab Sltterbcitigfle im mcnfcbtiiben Seben,feine Ehrfurcht für bab Eblcte in bir fctbfl. Sit »erfefjcfi biibin bie fReibe ber ftügfieit £btcre — SRcnfcb, ftalbcngct, Unfierb»ttcbfcitbgenoffc p fein, »erfiebfi bu nicht!
SEBenn bu betefi, gebe in betn Kämmerlein, unbfebttefie bie SEbiir 3 », unb bete im Verborgenen.(SRattb. 6 , G.) Sieb finb bie SBortc Sefu; fo empfahl er babbäitblicbe ©cbet.
SRatt täugnet cb nicht, boeb aber fcheitt man ftcb in bieten§aubbattnngen, auch in ©emeinfehaft mit feinen Kinbern unb