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bcr Siebe rief er:Unb wenn id; mit bir flcrbcn müftc, fowill id; dich nicht berlöugncn!" ©ine Zeitige Segcijlerung er»griff nun and; alle ttebrigen, unb Sitte fagiett baffelbe. (SDJattb-26, 33 - 35.)

itnb doch, wo blieben nach wenigen ©tunben biefc grofcn ©nt»feblicf ungen? StB an ber ©bi|3c bcr $riegdfnccbtc bcr Ver»rätber tarn in finiterer SKitternaebt; als bcr SUefftad gefangenbinwcggefibteppt würbe, um bon ©ünbern geriebtet ju wer»ben: jerftreuten fid; ängfllicb feine ©ctrcucn, wie ©®afc, bereu£>irt gefebtagen worben; unb ^ctrud, bcr lieber mit gefu pfterbcit, ald ibn ju berläugncn, in cbler Slufmattung berheifenbatte, berläugncte if;n mit unrühmlicher gurebt breimat, ebc berborgen angebrochen war.

gmmer war feued im helfen ©cfübl ber Siebe gegebene 2?er»fprccbcu bed giingcrd ebel gewefen. 9iafd;e ©ntfcbliefungen jum@utcn, mögen fte auch feiten bauerbaft fein, jeugen boeb »oiteinem fräftigen, für atted ^eilige unb ©cböne begeifterten @e»mutt;. Siefe lebendige ©ntbftnbfamfcit ifi Slntage ju ben liebend«würbigften unb erbabenflcn Tugenden.

2BobI SBenige bon beiten, welche fid; aud; heutiges £agednoch güngcr unb giütgerinnen gefu nennen, gleichen hierin bemebelmütbigen, feurigen ^etrud. ©r berläugncte jwar im erfien©cbrcdeit ben geliebten S0?eificr; boeb mitten wir aud ber heiligen©ebrift bott ben Sbväiten feiner Sterte, bon feinem unerfebütter«lieben SWittb, mit welchem er nacbmald unter guben unb Reiben,allen Verfolgungen, S3cfd;imbfungen unb Verlern junt £ro|5,feinen Heiland belatmtc; wir mitten aud ehrwürdigen unb glaub*haften llcbcrlicfcrungcn, bap er fein ©cliibbc gehalten, unb juStorn fccbdunbfed;djig gabre nad; bcr ©eburt ©briftt im Se*tenntnif feined göttlichen SWeiflcrd, nach einem Icibenbotten unbtugendhaften Sehen, ben fchmerjüchfien £ob erlitten hat, SEBic biele