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gnäbigcr »or. (Sin fchmächlüher Körper macht furchtfant, iwctdj=lieh, mitleibig, »erföhnlichcr unb befiänbiger. Sine Stodung inben ©ngcmcibcu macht ängfllüb, smeifclfüchtig, trübfinnig, anfiep unb altem Slücf »ersmcifelnb, oft IcbenSmiibe unb fogaräitnt Sclbflmorb geneigt. Sollblütigfcit macht jutn SBohftcben,juv SBoIlufl, 3um etjrgeij, jur ^racbtltcbc aufgelegt. £rägcSeifte machen langfam, bebächtig, unthcilnefimenb, gegen frcmbeSSctbcn gleichgültig, jitr Segeifletung fiit baS @ute, für tiefeFührung fafi unfähig.

So fetjr hängen mir »on ber jcbeSmaligcn unb eigentbüm*liehen Scfcpaffenheit unferS SbörpcrS ab; fo grofj tfl ber ©tnflufSbeS baher entfpringenben ©emütpSsuflanbeS auf unfern rcligißfenSinn. Santm laft und unfer SBcfcn unterfudjen unb erforfehen.SietmalS ifi ber leibliehe Slrjt notpmenbiger, als ber gciflliehe,um eine franfe Seele 31t heilem

SBcnn mir an und gemahr merben, baß meber bic forgfältigftcStufmerffamfeit auf unfer eigenes Setragen, noch ber reblicpftcunb iiärtfte SBUle tm Stanbe ftnb, eine »on fetbfl nach unb nachgefommene, traurige, fehmermüthige Stimmung beS ©ernütps»on uns 311 entfernen; ober ein und anflcbcnbeS mürrifipcS,ärgetliepcS SBefen, einen beftänbigen f>ang, 23 erbruf> 31t habenunb su (lagen, eine oft mieberlehrcnbe Neigung junt 3äh3ortt3U überminben; ober moHüjtigc, »tepifepe Segterbcn 3U bärnpfenunb 31t »erbannen; ober gemiffe, immer surüeffeprenbe gottlofeSßorfteltungcn, beängjltgcnoe ©ebanfen, guäleitbe ©mpftnbungeit31t 3erftrcucn unb aufbören 3u machen; menn mir an uns gemahrmerben, bah mir meber burd; Slnftrengung beS SffiillcnS, nod;bitrcp Uebcrlegung, noch bureh ©cbet, eine herrfchenbe traurig*feit, ober £eftigfeit, ober Scflommenpctt, ober Swcifelfuehtlos merben fonnen: fo bürfen mir 3u»erläfftg glauben, bafj bicHrfacpe unfercr geplerpaftigfeit meniger in bern 3uflanbe unfers