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2 (1853)
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meinbe 31t gewinnen, fcßsubattcn unb jur gatijcn £6be ibreb©egcnßaubeb 3« ergeben.

Sie Slubacbt eine freie Icußcrung unb £anblung beb £er*genö, wie bie Siebe, wie bic Hochachtung. ©0 wenig fich bieSiebe bureb 23 cfc(;l erjwingen läßt, eben fo wenig bie 2 (nbacbt.Su faitnß beinen öfinbern befehlen, ©title 31t beobachten, ßbwei»genb unb mit gefalteten Hänbcn »or ftch ßinjubtiefen, aubwenbiggelernte ©cbctc berjufagen: aber mast fte babei fügten, woranfie bei ben alltäglich geworbenen SBortcn benfen, bab fannfl bunicht wiffen, bab fannfl bu nicht erzwingen, ©b gehört 31mroabrat Slnbacbt eine ganj anbere Sorbcreitung beb ©emiitbeb.

5 (ub biefent ©raube ifl atterbingb ber, wenn gleich wobt»nteinenbe, boeb Mürbe Eifer folcbcv Obrigfcitcn feinebwegb jweef*mäßig, welche ihren ltntertbanen bei ©träfe gebieten, in bic öfirebeju geben, bab heilige Slbcnbmabt regelmäßig 31t genießen, bicSeichte fleißig 311 befueben, ober nicht bet anberrt lircbttcbcnUebungen 31t fehlen, Sannt wirb leine DWigion ober ßlcltgiofität,fonbern bic Heuchelei beförbert, bie bem Herrn ein ©rauet. ©r»jwungencr Straß fein Stebebbtenß. ßttebt bicb ©eptärre, nichtbteb äußerliche ütnbäcbtctn forbert ber Herr. Sab bab Soll,»on bem er fprid;t: ©b nabet fiep 'ju mir mit feinem STOunbe,unb ehret mich mit feinen Sippen, aber fein $erj fern »on mir!

Sfficht erlünßett, auch nicht crjmungcn famt bie SInbacht wer»ben, fonbern ßc muß frei berborgeben aitb bem ©emiitb. ©iegebt aber freimütig beroor, wenn bab ©emiitb bott natür*lieber ©befurcht unb inniger Siebe 3ttm Stttcrböchßen. ©0 hört ber Untergebene feinen Sorßeber aufmcrlfam an,ben er wirf lieb fefjä^t; fo Mteft beritntertban mit ©brfurebt auffeinen gütßen, »on bem er weiß, baß erdacht bot, ihn ju er»beben ober in ben ©taub 31t ßlirjcit; fo rebet bab jftnb mit3 ärtticbfeit 31t ber SDfutter, weit cb an berfetben mit Siebe unb