Druckschrift 
2 (1853)
Seite
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2 Bie aber fann ich bab? ©b iff btr gefaßt worben in ©ottcbheiligem ffiort; ©ercchtigfeit erö^et eilt 33olf. Sofei nun, wab btt wünfcßefl, bab beine ganje SBiitbürgerfchaft feinober werben fottte. Snbent biete Einjctne bab SBaßre tmb Seffereergreifen, ifl eb bom SBolf ergriffen. Denn mtb ben ©injetnenbeließt bab 25otf.

Sic Senfart unb ©innebwetfe cineb ganjen 33olfeb wirft abergewattbotl mtf Senfart unb ©innebwetfe ber Dbrtgfeitcn unbHerrfcßcr jurütf. Ser große Strom ber öffentlichen Meinungleitet auch ftc; beim nur burch ihn ftnb fte ftarf, unb ohne ihnfeßwaeß. Uebcr ein tugcnbhafteb, gercchteb, eßrltebenbcb SBotfwirb nicht leicht ein ©ewattiger wagen, eßrlob unb taflcrhaft sufein. Siur entnerbte unb jwicfßattige ober burch Sottüfte bcjiccb»liehe Stationen ftnbett cnbtich ihre Unterbrücfer,

©ercchtigfeit aber erhöhet ein 3Sotf. ©crccht fein heißt,atfo befchaffen fein, baß man ju beut taugt, wab man fein willunb fein fott. ©in gercchteb SJotf fott mithin biejentgen Eigen»fchaftcit haben, welche nöthig ftnb ju einem SSotfe, bab inSraft,©tiief unb ©hrebeifchctt möchte. ©ereeßt fein heißt ferner, bieeigenen Siechte, fo wie bie Sicchtfaute Jtnberer errett. Ser ijl eingerechter Siicßter, ber gu beut taugt, wab er fein fott; unb ertaugt baju, wenn er ©efüßt unb Hochachtung für bie SiechteStnbcrcr hat, bie öor feinem Stuhle fteßen.

@b iji atfo bab etn rccßtfcbaffcneb SSotf, weteßeb nießt nurfeine eigenen Siechte, fonbern auch bie Siechte anbercrSSöIfer ehrt, unb bab weife 2Bort fyeftt ©ßrijit erfüttt: wab bunießt wittft, bab btr bie Seute tßun fotten, bab tßue bu ihnenauch nicht! Unb 51 t biefer ©ereeßtigfeit fannfl bu in beinern SBir*fttngbfreife beitragen, wäre er auch noch fo Kein. Sa;tt ift birfein Sßron, fein ©inftuß auf Siegenten, feine große ©eteßrfamfeif,fein fogenannteb ßoßeb Hcrfoimnen, fein Sfeichthum »onnötßen.