332
achtet, unb gegen toie SSortßeite befleißen btinb tft. Sicfer Staubgibt ißm, waö er jur Stotßburft bebarf. So wir -Wahrung itnbÄtcibcr t;abcn, fpraeß ^autuö, taflet mtS genügen. Stach größerenEteießthum fetten wir nicht trachten, woßt aber nach größererSMtfommenhett bcö fwrjcnö. 38er in biefem ©tanbe nicht gtiief*tict; fein fann, wirb eö in feinem anbevn werben, weit er bicQnetten atter Unjufrtcbcnhcit mit ft'ch nimmt, wohin er geht.Sr wirb bon Segierbe nach ©otb unb ©nt unb Stitfwanb ge»plagt; unb tonnte man ihm geben, wonach ihn gelüftet, feinenSurft nach 3teichthümcrn würben bie 3teichthünier fctbft nur »er*mehren. 28er nicht mit SBenigem genügfam fein fann, wirbmitten int ©otbe arm bleiben. Sr wirb »on Segterbe nach Shrcunb Jtnfehen geplagt; er glaubt in einem anbern, büßern ©tanbmehr triften jitfönucn, mehr Stußm juärnten; er bitbet fieß ein,mehr latente ju haben, atö er für fein ©ewerbc braucht. Srmöchte ©etehrtcr fein,.ober getbherr, ober atö Obrigfeit herr*fehett. — 2tcß, er hat nicht mehr latente, atö er jur höchftenScrooltfommnung feiner Äunfl, ober jur oortrefftichfieu Sinrich»tung feines? £>auswefenö bebarf; foitbctn er hat mehr fwchmuthunb ©ctbftbüiifct, atö feinem ©tücf crfprteßtich ift. Sb fehlt ihmbagegen baö SBcfcnttichfle: 3Serftänbigfeit, ©ottebfurcht unb ©iunfür Sinfatt ber ©itten.
©ottcbfürchttgc, »erfiänbige Scanner warten treu ihre» Sc*rufe», unb fühlen ft’e ftef; im Sefißc größerer ©cificöfraft, foweitben fte biefetbe jur Skrbefferung ihrer ©efcßäftc unb jurSerfchönerung ihreö häuslichen Sebenb an. 3hrc auögejeicbuctenStaturgaben erregen nicht größere fwehaeßtung, afö bic weifenStnwenbungen berfetben. ©o fab man auö tiefer Jlrmutß oftburch Steift, Sbrlichfcit unb große ©efchitftichfeit in Senitfsungber üWittet unb Seiten Scute ju großem Vermögen, ju Shrenunb ätnfeßen aufjteigen, bie oiettcicht »on einem £hron herab auch