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bringen. Unb biefer ©cif beb wahren ©hriflcntbmnb ift bicSiebe, wie ©btt fclbf bie Siebe if. Sin euch ift eb, bab£erj beb Jltnbeö aufjufchlicfen, baf biefer Zeitige ©brifiubftnnbarin cingchen fönnc. ©ngit finb blofe rcligiöfe ©efi'räche, blofeSehre unb Unterricht nicht genug. ©ner Unterricht fanu altcnfaUbbab ©ebächtuif beb Jlinbcb, aber nie fein $crj genug befefäfti*

gen. ©uer Scifpiel, eucrSBanbcl wirb mehr öerntögen, alb euerUnterricht. Schanbclt bab $inb mit Siebe, fetbft wenn ihr cbwegen cineb gehlcrb flrafen miiffct: eb wirb euch wicbcr lieben.(Saget ihnt feine Unwahrheiten: eb wirb »or ber Sügc erröthen,unb euch mit Offenheit entgegengeben. 33cgcgnei gebermann mit »Sichtung ober Scutfeligfeit: cb wirb fttbbüien, gegen Slnbcrc umfreunbtief» jv fein. ©hrct aileb frembe Gigcnthum: bab Äinbwirb nichts berühren, wab ihm nicht angebört. Oie nnerfabrnegugenb folgt bltnbltngb ben gufflapfen ihrer ©rgichcr. keltern,oergeffet nicht, baf ihr ju ben gehlem, in welchen euer Siitboerirrt, metfienb fclbfi bie erfte 53ahn gebrochen habet; baf bieSicbenbmürbigfcit, mit welcher eb ftch fehmüeft, nicht feiten nurber SBibergtans eurer eigenen £ugenb fei.

SBollet ihr alfo, baf bab üinb ©hrfurcht gegen ©ott unb^Religion habe geiget ihm felbfi in eitern SBorten unb ShatenSleligton unb Gottesfurcht! Süifbrauchet nie bie hciligcnSla*men; geiget euch nie gleichgültig gegen bie öffentliche ©otteb»»erchrung; nie Ictchffinnig unb gcbanfcnlob beim ©ebet.

Sab Äinb imtf cud) beten fefjen. ©ieb ©ebet, bab heift,bie Siebe an ben Sillmächtigen, eb gefdjehe nun am borgen, oberälbenb, ober beim SfiittagSmnhlc, werbe in feiner ©egenwartmit ber ticfjicn Ehrerbietung gehalten, mit inniger Slnbacht.floch fann bab Ätnb nicht mit euch beten; aber forbert oon ihmwcnigftenb bic äufern 3cichcn filier 33crehrung beb£öchflen. gürchtet nicht, baf bab Äinb baburch gurn frühen