fein, ober noch einen aufrechten fOTuth behalten? — ©er SBeife,ber maßre ©brifl, trägt noch etwas in feinem ©emütb, baS ihn»on altem äußern Uitglüd unabhängig macht, imb nicht auf bicUrtßeilc ber SBeft achten läßt, ©r fleht wie ein gels ©otteö in©ewittern. ©r ifl größer, als jcbcS ©cbtcffal. SDcnn in ihmifl ein ©taube an ©ott, eine Hoffnung bcö beffern ©eins, eine•Hochachtung feiner fclbft. — 3war bie ©orge ifl ihm nicht freutb,aber bic heimliche gureßt »or bem «Mißlingen feiner Sßünfcßc.©aS Beugnif feines ©cwiffenS gilt ihm mehr, als bas Siebenber fDlcnfcßen. ©r befiehlt bem Herrn feine SBege; er weiß,ber wirb’S wohl machen, ©enen, bic ©ott lieben, muffen enb*lieh alte ©inge jutn fficflcn bienen.
Unb auch nur einem fotchcn retn cßrifllicßcn ©emüthe bringthäusliche ©orge ßäuölicheS ©tiief. gür ben SBeifen ifl bic ©orgenur ber leichte ©chatten, welcher im ©cmätbe feines Sehens bieeinfatlenben Sicßtflraßlcn mttbert, ober gtänjcnbcr ßeroortretenläßt, ©ben babttreh wirb, was ihn umgibt, werthbotler. 2BaSuns einen {feinen .Summer machte, ermeeft bafür befto lebhafteregreube. ©S achtet ja Dftcmanb feiner eigenen ©efunbheit, unbfreut ftch .Reiner berfetben fo hcrjtich, als wer fte bebroßt faß.2ßte 33tcleS würbe gleichgültig bleiben, unb uns arm an SSer»gnügeu taffen, wenn cS nicht auch nufere Sßeitnaßme unb Se*forgntffe erregen tonnte. ©S waeßfen taitfcnb fpflanjen, aber bieeinjige, bie wir fclber beforgten unb pflegten, macht uns mehrSufi, als bie taufenb übrigen.
Häusliche ©orge bringt häusliches ©tütf. 2ßtc füß ifl cS nichtan fteß Wen, bas ©orgengefüßf für geliebte SBefen, bie uns ©ottgegeben! SBürbe eine SD?utter wohl öorjiehen, lieber ihr Äinbnicht ju haben, als bie ©orge utitbaffclbe ju empftnben? SBiirbcf«h ber ©atte bie ©orge um bie theure ©attin, ber ©oßn bie©orge um ben guten Sater nehmen taffen? Siegt nicht in ber