Druckschrift 
1 (1853)
Seite
76
Einzelbild herunterladen
 

— 76 —

ttebermafi bcrmattbclt nufere SEfjor^cit tote föfttichfte Strjnci iniöbtenbeS @ift.

SaS Vergnügen folt und nach ber Strbcit crquicfcit, fotl unsju unferm 33erufe flärfen. SEöfllic&e Suflbarteifcn, tägliche 3er»firettungen unb gefle werben itnS, ftatt jur Srguiefung, eineStrbeit, ein ermübenbeS, crfchtaffcnbes Sagemerf, unb enbenbamit, bap fie unfern ©itttt für ben Qcnuf ber greube abfiumpfen.

Stuch mitten im Sauntet bcS ScrguügcnS, mittenin ber gröf;ticf;f eit ber @efcttfd;aft, behält ber £(;nftfeine befonnette gaffung. Sr oergift ftd; fetbfi nie ju fe^r,unb tritt teifc jurücf, fobatb er fübtt, feine greube entarte ineine nritbe Sufltgteit, in eine StuSgetaffeuheit, worin et fetbfimeber feiner 3unge noch feiner Sjiatcn §err bliebe.

Obwohl er niebt btc Stntäffc flieht, bott bergen fröhlich jufein mit ben gröblichen, haben hoch attegeit biejenigen grettbenfür if;n ben höchfiett SBerth, welche, ohne eben raitfct;cnb ju fein,bie längfie Sauer haben, ohne eben baö Oemüth ju aufer»orbcnttichcr Sttfiigfctt ju fitntmen, einen fiitten reinen ©enttpgeben, unb noch tauge nachher büret; bie Stimmt!; ber Erinnerungwohtthun.

Uttb bahüt wiff tch bie ftitten greuben tocö häuslichen Sehend,baö SSerjJnügen an nüßtichen Arbeiten, bie Stifl beb ftitten Söobl*thunS gähten, überhaupt baö hiunntifche, reine Sntjficfcn jähten,welches auö ber §3cgct;ung tugenbhafter §anblungcn, attö bir,o Stetigion 3cfu, meines 33efcligcrö, quittt. Sic 3ufriebcnt;eit,wetepe ich Slnbern bereitete, ich habe ftc mir fctbft bereitet; btcgreube, welche ich-Stübern-machte, ich habe fie mir fetbfi ge»macht; btc Shräncit, welche ich »on fremben SSSangen trodnete,tch habe fie mir fetbfi abgetroefnet. 3a, bie §anböott greuben,bie ich auf ber Saufbahn meines Sehens auSfircutc, fte fuhren nachfahren unb Sagen atS ein fWeer »on ©eltgfciten ju mir juriief.