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wie wenig wir fcie 2Mt fenncn; wie öerbcffernbwürbig nicfst un»ferc Sage, fonbertt unfer fterj fei; wie wenig Bu»crft(^t wirauf bie gübutngen Oottcä haben; wie wenig wir wahre 9tnch»folger 3efu ftnb, ber burch Sugenb groß, burd) ©emuth et»haben war.
©er fDtenfcß hat auf ©tbett feinen großem Verfolger, albftch felbft. Stein anberer geinb fann unb fo »iel ©chmcrjcttjufügen, alb wir nnb felbft, burd) unferc thörichten Neigungen,burch ttufere heimlichen Safier, ober burch bie gehler, welche wirfrech genug ftnb, »or Jlnbern jur ©chnu ju tragen.
©ehet ben SÄenfchen, welchem fein ©tanb nicht genügt, beufein 23eruf »erbrießt, ber feine Sage öerwünfeht; wie plaget erfich in ber ©tille mit taufenb plagen, ohne baß ihn feiner Shor»heit willen fjentanb bcmitlcibcn möchte l ©r hat nicht SJtuth genug,feiner felbft §>err ju werben, nnb ben gehler ber Unjufriebenheitabjuwerfen; barum ifi er unglücflich, nnb ift eb burch feinenSBahnftnn.
©ein mütrifcheb SSBefen, fein unfrcunblicher Slicf halt bicgröblichen oon ihm jutücf, unb beteibigt bie, welche mit ihmleben muffen, ©r erntübet unb mit feinen Stlagcn, mit feinembefimtbigen Sabel atlcb beffen, wab ihm begegnet, ©eine »er»borgene ©hrfueßt unb ©itelfeit wirb wiber feinen SBtllen, in2111cm, wab er thitt, ber SBelt »errathen, unb fie »erachtet ben,welchen fie nicht ehren fann; fie »erfpottet ben, ber burd; wahreSfcfcheibenhcit, burch ungeheuchclte ©emuth bic Siebe unb £>och sad;tuitg 2tller an ftch Stehen fönnte.
©r ifi unjufrieben mit feinem ©tanb unb ©rwerb, weil ber»feibe feinem f>ang jttm ©roßtßun nnb ©länsen fein ©enüge thut.SBir fehen ben Shoren, wie er einen Slufwanb über feine Straftemacht, wie er ftch jit ©runbe richtet, währenb er bet fiiller @e»nügfamfcit bie rcinfien Sebenbfrcuben genießen fönnte; wie er