62
lic^e ©cfchtcffichfeit unb 35orftebc jctgcn. Sfffcin eb ijl fchoit genuggethan, wenn junge Scitte ivenigfienö in feine Sage hinein ge*jtnungcu inerben, gegen welche jtc bic offenbarte 2lbncigung unbburchauö feine Anlage beweifen, barm ctnff gfücfittf; ju werben.
Snjmifchcn fehlt eb teiber nicht an fperfonen, welche ein Opferbeb ©igenfinnb, ober ber ©iteffeit, ober beb ©igennufjeS ihrerSfcfteru unb SJerforgcr geworben ftnb. 3h* ©chtcffat iff nun fürimmer entfliehen, unb iff eb gleich nicht nach t&vcn SBünfchcn,fo [offen fie afb ©hatten mit ©rgebung unb Sftuth baffefbe nehmen,tragen unb aufb Sejfe benufcen. Sie ©cwofmhctt oerföhnt unbauch mit bem, wab unb Jtnfangb unerträglich) festen, unb jeber©taub, jeber Scruf h«t feine befoubern 9ieise unb tBorjiige.SBab nun nicht unfer fmuptgefchaft fein fann unb barf: cb barfoicfteicht nufere cinfamcu ■tebentunben ocrfüfjcn. itnfcr Ser*bienff oor ©ott unb STOenfchcn iff um fo größer, je mehr wirunb fcfbji überwtnbcn, je wohfthätiger, nüßficher unb ntufler»haftcr wir auch in beteiligen Sage ftnb, bie unfern Steigungennicht cntfpricht. ©b iff ein ©ott, eb tff eine 3ufunft, cb tft eineSergcftung! Unb ber btt über bas SBcnige treuwarff, unb auchbab fchfcchte Soob, bab bir jugefaften tff, weife auäuwcnbcn wufj»tefi, fei froh, ©ott wirb bief; erheben, betnen Kräften ein beffererSBirfungbfretb werben. (Statt!;. 25, 21.)
©ine anberc unb weit gemeinere Urfadje jitr Unäufriebenhcitber SWcnfchcn mit ihrem ©tanbe iff oerborgcitcr @tof$ unb©Ijrgctj, beut nichtb genug tft. Sticht affo ihr ©taub,fonbern ihre eigene gcf;ferheeftigfeit macht fie ungfücfftcf;.Sie Slöbftnntgcn! ffatt fie oon fiel; ju fehfeubern, mosten ftenur ihre bürgerliche Sage »eränbern. Unb ftäubcu fie auf einemShron, bie Statt« ber ©iteffeit würbe fie auch bort ocrwttn*ben! — SBarum betet bu fo inbriintig, unb trägt ©ott biethörichten SBünfche betner ©iteffeit oor? ©off ber afferhöchte