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©attcn frcunblidjc Sichtung beö Slnbcrn bcibc&ottcn »erben; wie»er grentben, fotl auch tn ber ©infamfeit eine unbcrlcfsticbe©ebamhaftigfeit ber fd;önftc ©d;mucf ber Siebe fein. Sebe ttn*anfläubige Scbanbtitng bed Slnbcrn ifl eine ©ünbe gegen bicbäudltdjc ©tüdfetigfeit, unb binterläfit eine SBunbe, welchelange blutet.
Sie gtcid;c grcunbtid;feit unb SBürbc bed äufer»tid;eit Setragend berrfd;c in ber cbrijilid;en gamitie aud)gegen Sin ber unb ©efinbe. fjeber Sabel, jebe gorberung,jebe SBeigerung fei mit ©djomtng audgebriieft, nie bott einermebrtgen ©robbett begleitet. SBiltfl bu beinen Sinbern, beiticnSicnflboten Siebe jtt ihrer Pflicht in eine ©brenfad;c bcrwanbcltt,tobte fic nie bor Slnbern, wenn ft'c fehlen, fonbern ficllc ihnenunter bter Singen bic Itnwürbigfcit ihred Setragend bor. ©iewerben bicb wegen biefer ©djonuitg lieben; fte werben mit grettbig*feit bir folgen; fic werben nie bor beu Ücbrtgcn bon ihrer Sichtungcinbüfcn, unb bttrd) ©cfbött unb Ungezogenheiten erbittert werben.
SBiltfl bu häudlichcd ©tenb bereitet fehen? ©ehe bin, wo bieSleltcrn bad ©cfiiht ber Buäjt unb Slnflänbigfcit fd;oit fo weitbertoren buben, bafi fte ftcb febamtod bor ihren eigenen Sinberngegenfeitige gehler borwerfen, ©utmüthige Sinber werben febwei*gen, unb bor ihren Sleltcrn erröthen; aber bied ©ebwetgen, bied©rröthen fd;tieft nicht eine innerliche Serad;tung berfetben aud.©ehe hin, wo ©efchwificr ihre greube barait buben, cinuttbcrSeteibigungen jujufügen, unb Sleltcrn glcidigültig baneben flehen,ober baju lächeln. £>tcr fcheiben bic für cinanbcr gebornen ©celcnauf immer bon cinanbcr. ©ehe hin, wo eine nnjufricbcnc £aud»frau bad ©efinbe mit grämlichen Stiefen berfotgt, unb immertabclt, unb immer mit ©cbntäbwortcn bereit ifl — ba wirb fein©egen im £aufe wohnen, bet Sienftbote bic §errfd;aft ber«achten unb »ertcumben, bad §audwcfcn jit ©runbe gerichtet.